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Erfolgreiche Kooperation

Oslos Universität (Photo: K.Brauer)

Wie das Universitätsjubiläum Meetings mobilisiert, zeigt die Arbeit des Oslo ­Convention Bureau. Der Rückenwind gibt Norwegens Hauptstadt Zuversicht.

Zugpferd.
„Am 2. September 2011 war die offizielle Feier zum 200. Geburtstag der Universität Oslo. An diesem Wochenende begrüßten wir 9.000 Teilnehmer auf 30 Veranstaltungen“, berichtet Inger Stray Lien, Communication Manager der Universität Oslo. Der Festakt fand im 600-Sitze-Plenum der Aula statt. Das von Norwegens bekanntestem Maler Edward Munch gestaltete monumentale Wanddekor macht den Bau zum Location-Juwel.
„Inger kam 2005 zu uns und fragte, wie Visit Oslo bei dem Jubiläum helfen könnte. Wir haben dann angeregt, dass die wissenschaftlichen Gesellschaften ihre Verbände nach Oslo einladen. Das hat wunderbar geklappt. 2011 sind insgesamt 30 wissenschaftliche Konferenzen hier zu Gast“, freut sich Anne Wallin Rodven, Convention Director bei Visit Oslo.

Das Convention Bureau
hat die Pitch-Präsentationen übernommen und so Entscheidungen für den Standort positiv beeinflusst. Vier große Konferenzen hat der hier renommierte Fachbereich Life Sciences initiiert. Eine wirtschaftswissenschaftliche Tagung fand im August 2011 mit 1.500 Delegierten in der Bibliothek statt, während 800 europäische Archäologen im September an der Universität konferierten. Die Eröffnung ging in der Aula über die Bühne, einzelne Sessions auch im Radisson Blu Scandinavia. „Viele Wissenschaftler agieren als First-time-Organiser und kümmern sich auch um Hotels, deren Auswahl dem Budget angepasst ist“, weiß Stray Lien.

Bei großen Medizinkongressen vermittelt Anne Wallin Rodven einen PCO. So geschehen anlässlich der 13. Jahreskonferenz der Internationalen Gesellschaft für Suchtmedizin (ISAM), die vom 6. bis 10. September 2011 mit 750 Delegierten kam. Das neu gegründete Zentrum für Suchtmedizin an der Universität Oslo fand ebenso viel positive Resonanz wie der Empfang in Oslos City Hall. „Wir haben diverse PCOs in unserem Portfolio. Wer schließlich kontaktiert wird, entscheidet der den Kongress betreuende Professor. Die Procurement Abteilung ist bei den Entscheidungen allerdings immer eingebunden“, erklärt CVB-Chefin Anne Wallin Rodven. Sie wird Anfang 2012 Fragebögen versenden, um die Bedeutung des Universitätsjubiläums 2011 für die Stadt Oslo zu analysieren.
Naturnah und überschaubar, ist Norwegens Hauptstadt mit nur 600.000 Einwohnern eine Destination, wo Delegierte sich schnell orientieren und zu Hause fühlen.

Das Oslo Congress Centre mit Plenum für 1.400, Saal für 640, Auditorium und diversen Tagungsräumen liegt mitten im Zentrum der Stadt.
Magnet ist das neue Operahuset direkt am Hafen. Wie ein gigantischer Eisberg erhebt sich der Bau aus weißem Carraramarmor aus dem Oslofjord. Schräge Außenflächen machen das innovative Wahrzeichen begehbar, geschrägte Fassaden und geschwungene Holzwände aus 15 m hohen Eichenstäben dominieren das Innere. Zwei mit optimaler Akustik ausgestattete Bühnensäle mit 1.369 und 400 Plätzen sowie das lichte Foyer sind auch für Veranstaltungen nutzbar.

Die Verleihung des Friedensnobelpreises rückt Oslo jedes Jahr am 10. Dezember ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit. 2011 wird der 110. Preis zu gleichen Teilen an Ellen Johnson Sirleaf und Leymah Gbowee, beide Liberia, sowie die jemenitische Journalistin Tawakkul Karman verliehen.
Das 2005 in der Nähe des Rathauses im Gebäude eines historischen Bahnhofs eröffnete Nobel Peace Prize Center dokumentiert die Geschichte des Friedensnobelpreises und bietet Veranstaltungsräume für bis zu 350 Personen. 2011 ist dem 150. Geburtstag des Forschers Fridtjof Nansen, Friedensnobelpreisträger 1922, eine Ausstellung gewidmet.

„Fridtjof Nansen war Professor für Neurologie an unserer Universität. Natürlich haben wir ihm zu Ehren 2011 auch Veranstaltungen in Oslo“, berichtet Inger Stray Lien. Die Ausstellung „Mind Gap“ im Teknisk Museum präsentiert 24 norwegische Neurowissenschaftler. Kurator der Ausstellung, eine der Hauptattraktionen des 200. Universitätsjubiläums, ist Theaterlegende Robert Wilson. Angedockt an „Mind Gap“ sind Kongresse wie die Nordic Health Care Conference am 6. Dezember 2011. Die International Neuropsychological Society (INS) wird vom 27. bis 30. Juni 2012 in Oslo tagen.         

www.visitoslo.com
www.uio.no
www.nansenneuro.net

 



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