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25.06.2015
15:07

Leserfeedback auf unseren Newsletter vom 24. Juni

In unserem letzten Newsletter ging es um die griechische Schuldenkrise. Hierzu wollten wir wissen, ob es nicht gerade jetzt wichtig sei, Veranstaltungen im krisengebeutelten Land zu organisieren. Unser Leser Martin Petersen hat darauf geantwortet.

Hallo Herr Funk,
 
ich habe gerade Ihren Newsletter gelesen. Schön, dass Marketing Greece diese Zahlen so veröffentlicht. Komisch, dass Sie diese unkritisch ohne Anmerkung weiter veröffentlichen und diese damit praktisch legitimieren.

Ich persönlich habe hier ein großes Fragezeichen dahinter. Die Neigung der Griechen, falsche Zahlen zu präsentieren und damit die ausländische Öffentlichkeit zu täuschen, hat doch erst zu diesem gesamten Dilemma rund um die griechischen Schulden und mögliche Auswirkungen an den Finanzmärkten bei einem finanziellen Zusammenbruch Griechenlands für den Euro geführt. Da fällt es mir schwer, diese Zahlen einfach so zu akzeptieren.
 
Wenn ich mir die – teilweise eher unprofessionellen – Email – Newsletter ansehe, die ich aus Griechenland von DMCs oder Hotel(ketten) bekomme, kann ich mir nicht vorstellen, dass ich hier immer auf leistungsfähige und hochprofessionelle Ansprechpartner treffe. Weiterhin hätte ich Bedenken wegen der ggf. vorhandenen Deutschland-Feindlichkeit in Teilen der Bevölkerung, wobei ich nicht einschätzen kann, ob diese tatsächlich vorhanden ist oder ein Produkt unserer deutschen Medienwelt.
 
Grundsätzlich wäre ich einer Veranstaltung in Griechenland nicht abgeneigt, auch um Solidarität zu zeigen. Griechenland ist ein wunderschönes Land bei meist grandiosem Wetter und netten und entspannten Menschen. Trotzdem erwarte ich hier genauso Professionalität aller Beteiligten.

Ob unseren potentiellen Teilnehmern ein solches Veranstaltungsangebot allerdings – vor dem Hintergrund der politischen Spielchen der griechischen Regierung – gefallen würde und ob es angenommen werden würde, da bin ich mir nicht sicher.
 
Ich denke, wenn sich das Land auf der politischen Bühne wieder verlässlich präsentiert und die internen Reformen für ein funktionierendes finanzielles Staatswesen auch tatsächlich umsetzt, dann gewinnt das Land überproportional an Reputation und könnte auf einen großen Solidaritätseffekt aus der europäischen Gemeinschaft hoffen.
 
Aber vielleicht ist das ja auch alles gar nicht so, denn es werden ja sehr positive Zahlen gemeldet ;-)
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Martin Petersen 
Buderus Deutschland

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