Aktuelle Ergebnisse des Meeting- & EventBarometers 2025/26

Dienstag, 12.05.2026

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Der deutsche Veranstaltungsmarkt verzeichnet 2025 stabile Teilnehmerzahlen und eine hohe internationale Nachfrage. Gleichzeitig verändern geopolitische Entwicklungen und digitale Transformation den internationalen Geschäftsreiseverkehr.
Eine rote Grafik mit weißer Schrift zum „Meeting- & EventBarometer Deutschland 2025/2026“. Darunter steht der Untertitel „Die Deutschland-Studie des Kongress- und Veranstaltungsmarktes“. Am unteren Rand befinden sich die Logos von EVVC, GCB, Deutschland Das Reiseland und EITW.

Initiatoren des Meeting- & Eventbarometers sind der EVVC, das German Convention Bureau e.V. und die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT). Bild: EVVC

Die aktuellen Ergebnisse des Meeting- & EventBarometers 2025/26 sowie Daten des IPK World Travel Monitor zeigen Deutschland weiterhin als weltweit führendes Geschäftsreiseziel mit einem Marktanteil von 10 %. Insgesamt ging das internationale Geschäftsreisevolumen nach Deutschland im Jahr 2025 um 6 % auf 13,8 Millionen Reisen zurück. Besonders betroffen waren traditionelle Geschäftsreisen. Stabil entwickelten sich dagegen Reisen zu Messen, Kongressen, Meetings und Incentives. Diese machten laut den vorliegenden Daten 64 % aller internationalen Geschäftsreisen nach Deutschland aus. Auch sogenannte Bleisure-Reisen gewannen weiter an Bedeutung. 16 % der internationalen Geschäftsreisenden verlängerten ihren Aufenthalt privat.

Internationale Nachfrage stabilisiert deutschen Veranstaltungsmarkt

Im Jahr 2025 nahmen 395,1 Millionen Menschen an Präsenzveranstaltungen in Deutschland teil. Das entspricht einem Anstieg von 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamtzahl der Veranstaltungen blieb mit 2,02 Millionen nahezu unverändert. Gleichzeitig zeigt sich ein Trend zu größeren Business Events mit steigenden TeilnehmerInnenzahlen in mehreren Größenklassen ab 1.000 Personen. Der Anteil internationaler TeilnehmerInnen lag bei 10,7 %. Auch auf VeranstalterInnenseite nahm die Internationalisierung zu. Der Anteil ausländischer VeranstalterInnen stieg von 9,9 auf 11,7 %. Laut den beteiligten Verbänden bleibt Deutschland trotz geopolitischer Unsicherheiten ein international wettbewerbsfähiger Veranstaltungsstandort.

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