Auslandsmesseprogramm 2026 verzeichnet Rückgang der German Pavilions

Mittwoch, 21.01.2026

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Das Auslandsmesseprogramm des Bundes unterstützt deutsche Unternehmen 2026 mit weniger Gemeinschaftsständen. Trotz leicht erhöhter Haushaltsmittel sinkt die Zahl der German Pavilions weltweit.
Ein moderner, zweistöckiger Gemeinschaftsmessestand mit der Aufschrift „Germany – Made in Germany“ in einer großen Messehalle. Der Stand ist in Weiß- und Blautönen gestaltet, verfügt über beleuchtete Informationsstelen für verschiedene Unternehmen und wird von zahlreichen Besuchern in Business-Kleidung besucht.

Mit der Consumer Electronics Show CES in Las Vegas (6.-9. Januar) begann für die deutsche Wirtschaft das Auslandsmessejahr 2026. Bild: Angela Mans

Im Rahmen des Auslandsmesseprogramms des Bundeswirtschaftsministeriums sind für 2026 insgesamt 236 deutsche Gemeinschaftsbeteiligungen auf Messen in über 50 Ländern vorgesehen. Dafür stehen im Bundeshaushalt 44 Millionen Euro zur Verfügung. Das entspricht einem leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig ist die Zahl der German Pavilions um rund zehn Prozent gesunken. Hintergrund sind deutlich gestiegene Kosten für Auslandsmessebeteiligungen, die sich in den vergangenen Jahren um bis zu 40 Prozent erhöht haben. Der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA koordiniert das Programm für die ausstellende Wirtschaft.

German Pavilions bleiben zentrales Instrument der Exportförderung

Schwerpunktregion der Förderung ist 2026 Süd-Ost-Zentralasien mit rund 95 Beteiligungen. Es folgen Nordamerika mit 34 sowie der Nahe und Mittlere Osten mit 33 Gemeinschaftsständen. Die meisten Beteiligungen entfallen auf die USA, China, die Vereinigten Arabischen Emirate und Indien. Bei den geförderten Messeauftritten übernimmt der Bund rund die Hälfte der direkten Messekosten. Jährlich nutzen bis zu 5.000 deutsche Unternehmen die Förderung. Der AUMA weist darauf hin, dass Auslandsmessen einen messbaren Beitrag zur Wertschöpfung und zur Sicherung von Arbeitsplätzen leisten und warnt vor einem weiteren Rückgang der Gemeinschaftsbeteiligungen.

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