Austrian Congress Award 2011: Dr. Erhard Busek geehrt

Dienstag, 05.07.2011

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Alpbach. Das „Dorf der Denkerinnen“, in das Dr. Erhard Busek das Tiroler Bergdorf Alpbach jedes Jahr verwandelt, konnte mit seiner belebenden Wirkung auf die Region, seiner ökologischen Nachhaltigkeit und seinem interdisziplinären Charakter überzeugen. Das Austrian Convention Bureau (ACB) verlieh den diesjährigen Austrian Congress Award an den Präsidenten des Europäischen Forums Alpbach, Dr. Erhard Busek. Generalsekretär […]

Alpbach. Das „Dorf der Denkerinnen“, in das Dr. Erhard Busek das Tiroler Bergdorf Alpbach jedes Jahr verwandelt, konnte mit seiner belebenden Wirkung auf die Region, seiner ökologischen Nachhaltigkeit und seinem interdisziplinären Charakter überzeugen. Das Austrian Convention Bureau (ACB) verlieh den diesjährigen Austrian Congress Award an den Präsidenten des Europäischen Forums Alpbach, Dr. Erhard Busek. Generalsekretär Dr. Richard Kruspel nahm den Award am 27. Juni in Villach entgegen.
„Lernen, Motivation und Networking“ bezeichnet das ACB als „Zutaten für einen guten Kongress“. Diese Kombination scheint dem Europäischen Forum Alpbach zu gelingen. Am 27. Juni vergab das ACB bei der Convention4u – dem Branchenkongress der österreichischen Tagungsindustrie – in Villach den diesjährigen Austrian Congress Award an Dr. Erhard Busek, Präsident des Europäischen Forums Alpbach. Diese Anerkennung, die Generalsekretär Dr. Richard Kruspel stellvertretend entgegennahm, zeichnet das langjährige Engagement in der österreichischen Kongress- und Tagungsbranche aus. 
Das „Dorf der DenkerInnen“, in das Busek Alpbach jedes Jahr im Sommer verwandelt, nimmt laut Christian Mutschlechner, Präsident des ACB, „eine besondere Stellung innerhalb der österreichischen Tagungsindustrie ein“. Nicht nur weil es „ein hervorragendes Beispiel dafür ist, wie Kongresse eine Destination beleben und somit den Tourismus und die Wirtschaft stärken“, sondern auch weil es als eine der ersten Green Meeting Konferenzen demonstriere, „dass auch internationale Großkongresse ökologisch nachhaltig und umweltschonend abgehalten werden können“. Inhaltlich fördere der offene Charakter der Veranstaltung ein Klima der Toleranz gegenüber anderen Meinungen und trage zur Konsensfindung über staatliche, ideologische und disziplinäre Grenzen hinweg bei.
Das Europäische Forum Alpbach ist eine internationale, interdisziplinäre Konferenz, die der gleichnamige Verein jedes Jahr im Sommer für drei Wochen im Tiroler Bergdorf Alpbach veranstaltet. Seit seinem Entstehungsjahr 1945 hat sich das Europäische Forum Alpbach dem Vorhaben gewidmet, grenzüberschreitenden intellektuellen Diskurs und damit einhergehend, Freiheit und Frieden in Europa zu fördern. In diesem Sinne treten internationale ExpertInnen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft jedes Jahr in Dialog mit den TeilnehmerInnen und diskutieren aktuelle Herausforderungen unserer Zeit bzw. Lösungen für die Zukunft. Inzwischen reisen jährlich rund 4000 TeilnehmerInnen aus mehr als 60 Ländern an, um SprecherInnen wie UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon oder Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi zu erleben.
Das diesjährige Europäische Forum Alpbach steht unter dem Generalthema „Gerechtigkeit – Verantwortung für die Zukunft“ und wird von 18. August bis 3. September stattfinden. Neben der Seminarwoche, den Gesprächen zu Themen wie Wirtschaft, Finanzmarkt oder Technologie und den Sommerschulen, wird das Programm durch ein reichhaltiges Kulturangebot abgerundet.

www.alpbach.org

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