Der BDKV intensiviert mit diesem Schritt die Zusammenarbeit mit PartnerInnen aus dem Bereich professioneller Funkproduktionstechnologien. Hintergrund ist die zunehmende Belastung des Frequenzspektrums im Bereich von 470 bis 694 MHz, das unter anderem für drahtlose Mikrofone, In-Ear-Systeme und Produktionsfunk genutzt wird. Nach Angaben des Verbands ist ein Teil dieser sogenannten Kulturfrequenzen bereits nicht mehr störungsfrei nutzbar. Ursache sind zusätzliche Nutzungsansprüche öffentlicher Stellen sowie entsprechende Hinweise in der Allgemeinverfügung der Bundesnetzagentur.
Kulturfrequenzen bleiben zentrale Voraussetzung für Live-Veranstaltungen
Nach Angaben des BDKV können Nutzungskonflikte im Frequenzbereich Live-Veranstaltungen erheblich beeinträchtigen. Betroffen seien Produktionen in Arenen, Clubs, Theatern, Konzertsälen und auf Open-Air-Bühnen sowie Veranstaltungen in Kirchen, Messehallen und Kongresszentren. Der Verband beteiligt sich nach eigenen Angaben am politischen Dialog mit Bundesregierung, Bundesnetzagentur und europäischen PartnerInnen wie APWPT, save our spectrum und PEARLE*. Ziel ist ein langfristig verlässlicher Zugang zu den benötigten Frequenzen sowie eine koordinierte Nutzung des Spektrums.
