Auf Einladung der Fachverbände Gastronomie und Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich sowie der Österreichischen Hotelvereinigung kamen BranchenvertreterInnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol zusammen. Trotz unterschiedlicher nationaler Rahmenbedingungen sehen sich die Betriebe in allen Ländern mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert. Steigende Energie-, Einkaufs- und Personalkosten belasten die Ertragslage vieler Unternehmen. Gleichzeitig beobachten die Verbände eine zunehmende Kaufzurückhaltung bei Gästen sowie Veränderungen im Konsum- und Ausgehverhalten.
Grenzüberschreitender Austausch zu Strukturwandel und Fachkräftethemen
Neben der wirtschaftlichen Situation diskutierten die Teilnehmenden über langfristige Entwicklungen in der Branche. Dazu zählen der Rückgang traditioneller Gastronomiebetriebe, Herausforderungen in der Nachtgastronomie sowie demografische Veränderungen. Darüber hinaus standen Themen wie MitarbeiterInnenzufriedenheit, Aus- und Weiterbildung, Tourismusakzeptanz und die Zusammenarbeit mit Tourismusschulen auf der Agenda. Die Verbände betonten die Bedeutung eines länderübergreifenden Austauschs, um Erfahrungen zu teilen, gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln und neue Impulse für die Zukunft von Hotellerie und Gastronomie zu setzen.
