China Visum: Neuregelung soll Antragstellung erleichtern

Dienstag, 15.08.2023

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Das Reich der Mitte will wieder erreichbarer werden. Zuletzt hat China als Geschäftsreiseziel wieder deutlich zugelegt.

Für deutsche Staatsbürger, die ein Visum für China beantragen, entfällt vorläufig die Notwendigkeit, Fingerabdrücke im Chinese Visa Application Service Center abzugeben. Foto: Pexels

Bundesbürger, die nach China einreisen wollen, müssen keine Fingerabdrücke mehr in den Chinese Visa Application Service Center abgeben, wenn sie ein Visum für die Volksrepublik beantragen. Die neue Regelung ist zunächst gültig bis Ende dieses Jahres, teilt das Fremdenverkehrsamt VR China mit Sitz in Frankfurt am Main mit.

Mit der Neuregelung soll die Antragstellung vereinfacht werden, da die Fingerabdrücke bei der Einreise sowieso von Reisenden genommen werden, heißt es.

Die neue Regelung gilt für alle Antragsteller, die ein Visum zur einmaligen oder zweimaligen Einreise in das Land benötigen. Darunter fallen laut dem Fremdenverkehrsamt Geschäfts-, Tourismus-, Familienbesuchs- (Kategorie Q2) und Transit-Visa sowie die Visa für Crew-Mitglieder.

China hatte sich zuletzt mit dem Abebben von Covid-19 in der Rangliste wichtiger Geschäftsreiseziele für deutsche Reisende zurückgekämpft. Im ersten Quartal 2023 war das Reich der Mitte gemäß einer Marktanalyse durch den  Corporate-Payment-Spezialisten Air Plus das drittbeliebteste Fernziel deutscher Geschäftsreisender. Die meisten zog es dabei nach Shanghai.

Vergangenes Jahr war China im Fernziel-Ranking weit zurückgefallen und auf Platz 30 abgerutscht, nachdem das Land vor Corona üblicherweise immer auf dem zweiten Platz nur hinter den USA rangiert hatte.

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