Destination Industrie

Frankfurt will an die Spitze europäischer MICE-Destinationen

// Felix Hormel

Um die Sichtbarkeit der Mainmetropole unter den europäischen Kongress- und Veranstaltungsorten „entscheidend auszubauen“, haben sich Politik und Wirtschaft zu einer neuen Initiative zusammengeschlossen.

In Frankfurt wollen verschiedene MICE-Experten künftig an einem Strang ziehen, um die Mainmetropole im Standort-Ranking weiter zu pushen

In Frankfurt wollen verschiedene MICE-Experten künftig an einem Strang ziehen, um die Mainmetropole im Standort-Ranking weiter zu pushen. Foto: Unsplash

Das Potenzial von Frankfurt als MICE-Standort voll ausschöpfen – das wollen das Frankfurt Convention Bureau der städtischen Tourismus und Congress GmbH, der Hotel- und Gastro-Verband Dehoga Hessen, die Messe Frankfurt Venue und die Frankfurt Hotel Alliance. Im Schulterschluss haben sie die Kampagne „Frankfurt MICE 2030“ lanciert.

Sichtbarkeit steigern

Frankfurt sei als internationale und modernde Metropole mit Wirtschaftskraft bekannt und somit der „perfekte Veranstaltungsort für die MICE-Zielgruppe“, weiß Jutta Heinrich, Chefin des Frankfurt Convention Bureaus. Ziel sei es jetzt, die Stadt „auch in Zukunft zur innovativen, führenden MICE-Destination Deutschlands zu machen“, so Heinrich.

Und auch EU-weit wolle man Frankfurt weiter pushen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Deutschland könne seit Jahren eine Platzierung unter den Top 3 in Europa bei den Standorten für internationale Verbandskongresse halten. Mit der Gründung „Frankfurt MICE 2030“ wolle man demnach die Partner die Sichtbarkeit der Stadt „als Player im Reigen der europäischen Kongress- und Veranstaltungsstandorte steigern“.

Mehrwert für viele Wirtschaftsbereiche

Die Gewinnung von großen Kongressen und Veranstaltungen für Frankfurt habe sowohl positive Effekte auf das Thema Wirtschaftsförderung als auch auf die Erhöhung der Umwegrentabilität. Kongresse transportieren nicht nur Wissen, sie seien auch Innovationstreiber und würden neue Themen für die Stadt selbst erschließen, heißt es.

Auch das lokale Gastgewerbe soll profitieren. Für Hotellerie sei das MICE-Geschäft „von existenzieller Bedeutung, da die größten Treiber von Geschäftsreisen Events wie Tagungen und Kongresse sind“, erklärt Peter Reischl aus dem Präsidium der Frankfurt Hotel Alliance.

Weitere Partner willkommen

Die Allianz werde künftig Maßnahmen und Konzepte erarbeiten, „die den Standort Frankfurt für Veranstaltende und Gäste noch attraktiver machen“, kündigt Michael Biwer, Bereichsleiter Guest Events bei der Messe Frankfurt, an.

Ohne darüber hinaus konkret zu werden, verspricht die Initiative laut Mitteilung, fortan wichtige Expertisen im MICE-Sektor bündeln und unterschiedliche Perspektiven vereinen zu wollen. Hierfür seien auch „weitere interessierte potenzielle Partner willkommen“, heißt es.