CIM 2019/6 Industrie

Mehr Mitglieder-­Einbindung

// Katrin Schmitt

ICCA-Chef Senthil Gopinath über die Neupositionierung des Verbands und das Potenzial der Wissensgesellschaft.

Senthil Gopinath, CEO der ICCA. Photo: ICCA

CIM: Welches Fazit ziehen Sie für Ihren ersten Kongress als ICCA-CEO?
Senthil Gopinath: Als CEO hab ich mich sehr über das Engagement und die starke Beteiligung der Community gefreut. Eine der auffälligsten Veränderungen ist die verstärkte und differenzierte Auseinandersetzung mit den Inhalten. Darüber hinaus waren viele Mitglieder aus den Schwellenländern dabei. Die Veranstaltung hat das Potenzial, die Wissensgesellschaft zu prägen sowie den Wert von Meetings, deren sozioökonomische Auswirkungen und Nachhaltigkeit herauszustellen.

Bitte nennen Sie uns einige Eckdaten.
Es gab 30 branchenfremde Referenten, über 40 Sitzungen innerhalb und außerhalb des Veranstaltungsortes sowie vier inspirierende und anregende Plenarsitzungen. Teilgenommen haben 969 Menschen aus 75 Ländern.

Was waren die wichtigsten Verbesserungen gegenüber Dubai 2018?
Der diesjährige Kongress diente noch mehr als Plattform für das verstärkte Engagement unserer Mitglieder. Wie immer probieren wir neue Meetingformate aus. Die Gestaltung des Plenums wurde verbessert, und wir hatten eine gemeinsame branchenübergreifende Sitzung zum Thema Meetingdesign. Ein weiterer neuer Programmpunkt war ,Moving Conversations‘ – eine Session, die auf einem Partybike stattgefunden hat.

Wie wollen Sie als neuer CEO mit James Rees als neuem Präsidenten die ICCA neu positionieren?
Wir arbeiten konstant am Wandel der ICCA, um unsere Position als globaler Branchenführer auszubauen. Vor allem aber wird die ICCA strategisch positioniert, damit unsere Mitgliedern von maßgeschneiderten, dezentralen Angeboten profitieren können.

Vielen Dank, Herr Gopinath.