CIM MagazineCIM 2020/5 Spotlight

Fünf Fragen an Iwe Siems

// Katharina Brauer

Iwe Siems, DGHO Service- Geschäftsführerin und Organisatorin der virtuellen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie im Oktober 2020 Photo: DGHO

CIM: Erstmals hat der DGHO Kongress virtuell stattgefunden. Wie war die Akzeptanz bei den Teilnehmenden?
Iwe Siems: Sehr gut. Viele Teilnehmende waren dankbar, dass dieser wichtige deutschsprachige Fortbildungskongress in der Onkologie überhaupt stattfinden konnte. Wir haben es geschafft, in relativ kurzer Zeit das wissenschaftliche Programm auf ein virtuelles Format umzustellen.
 

Wie konnten Delegierte sich interaktiv beteiligen?
Die Teilnehmenden konnten schriftlich im Chat ihre Fragen stellen. Vorsitzende, Referenten und Teilnehmende konnten die Fragen lesen und schriftlich beantworten. Einzelne Fragen wurden zur Diskussion vom Vorsitz mündlich dem dazu geschalteten Referenten gestellt, der mündlich antwortete. Wir hatten an drei Tagen 268 Sitzungen und zeitweise sechs parallele.

Wie haben Sie die Begleitausstellung organisiert?
Wir haben die virtuelle Industrieausstellung in Form von einheitlichen Anzeigenbannern in einer Rotation auf drei Slidern dargestellt. Mit Klick auf den Banner kam man auf die Webseite des jeweiligen Industrieunternehmens. Wir konnten so 44 pharmazeutische Industriefirmen, zehn Verlage und 13 Vereine/Non-Profit-Organisationen darstellen.
 

Wie konnte sich das gastgebende Congress Center Basel (CC Basel) präsentieren?
Das CC Basel stellte die Räumlichkeiten für jede Session als „Übertragungsstudio“ für die Vorsitzenden. In jedem Raum war die Technik für Streaming, Ton, Hardware usw. aufgebaut. Die AV-Technik des CC Basel war unser technischer und räumlicher Partner.
 

Wird Ihre Erfahrung in die Planung der DGHO Jahrestagung 2021 einfließen?
Im vergangenen halben Jahr haben wir uns intensiv mit virtuellen Konferenzen beschäftigt, Webinare besucht und selbst veranstaltet. Wir haben eigene Erfahrungen mit einem großen virtuellen Meeting gemacht und viele Rückmeldungen erhalten. Das alles fließt nun in unser Anforderungsprofil für die nächste Jahrestagung ein. Ziel wird es sein, noch mehr Interaktion über den virtuellen Raum zu schaffen.