Im Mittelpunkt der Forderungen stehen die aus Sicht des Verbandes zunehmenden Belastungen für geringfügige Beschäftigungen. Nach Angaben des DEHOGA könnten die Arbeitgeberabgaben für gewerbliche Minijobs von derzeit 31,17 Prozent auf bis zu 42,27 Prozent des Lohns steigen. Der Verband verweist zudem auf die Bedeutung dieser Beschäftigungsform für Arbeitszeiten am Abend, an Wochenenden und bei Veranstaltungen im Gastgewerbe.
DEHOGA fordert mehr Flexibilität bei Minijobs und Wochenarbeitszeit
Der Verband fordert, weitere Verteuerungen von Minijobs zu stoppen und die Beschäftigungsform attraktiv für ArbeitnehmerInnen und Betriebe zu halten. Laut DEHOGA wählen rund sieben Millionen Menschen einen Minijob, wobei 95 Prozent einer Hauptbeschäftigung nachgehen, SchülerInnen, Studierende oder RentnerInnen sind. Nach Angaben der Minijob-Zentrale kommt für 5,3 Prozent der MinijobberInnen ein Wechsel in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung infrage. Zudem verlangt der DEHOGA eine zügige Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Wochenarbeitszeit. Beschäftigte sollen dadurch mehr Möglichkeiten erhalten, ihre Arbeitszeit flexibel über einzelne Tage zu verteilen.
