DEHOGA kritisiert geplante Entlastungsprämie

Montag, 20.04.2026

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Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband äußert Kritik an der geplanten steuerfreien Prämie. Die Maßnahme wird als unzureichend und nicht abgestimmt bewertet.
Portrait von Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotellerie- und Gastronomieverbandes

Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotellerie- und Gastronomieverbandes (DEHOGA Bundesverband). Bild: DEHOGA

Der Präsident des DEHOGA Bundesverbands, Guido Zöllick, sieht in der vorgesehenen Entlastungsprämie von 1.000 Euro keinen geeigneten Ansatz zur Unterstützung der Wirtschaft. Nach Einschätzung des Verbands erfolgt die Maßnahme ohne ausreichende Einbindung der Unternehmen. Gleichzeitig verweist der Verband auf die angespannte wirtschaftliche Situation im Gastgewerbe, die durch rückläufige reale Umsätze und steigende Kosten geprägt ist.

Branche fordert strukturelle Reformen statt Einzelmaßnahmen

Aus Sicht des Verbands können viele Betriebe die vorgesehene Prämie nicht leisten. Neben gestiegenen Ausgaben für Personal, Energie und Lebensmittel belasten auch zunehmende Insolvenzen die Branche. Der DEHOGA fordert daher umfassendere wirtschaftspolitische Maßnahmen, die über kurzfristige Einzelentscheidungen hinausgehen. Ziel seien langfristige Entlastungen und strukturelle Reformen zur Stabilisierung der Unternehmen.

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