Nach Angaben des Verbandes DEHOGA entspricht das geltende Arbeitszeitrecht nicht mehr den veränderten Anforderungen der Arbeitswelt. Im Zentrum der Kampagne stehen Stimmen von UnternehmerInnen, Mitarbeitenden und Teams aus Hotellerie und Gastronomie, die ihre Erfahrungen mit bestehenden Regelungen schildern. DEHOGA-Präsident Guido Zöllick verweist darauf, dass es nicht um eine Ausweitung der Arbeitszeit, sondern um eine flexiblere Verteilung gehe. Hintergrund ist die im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbarte Umstellung auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit.
Informationsplattform und Beteiligung der Branche
Über die Kampagnenwebsite sowie begleitende Social-Media-Aktivitäten informiert der Verband über Hintergründe, europäische Vergleichsmodelle und Praxisbeispiele aus der Branche. Laut DEHOGA verfügen bereits 13 EU-Mitgliedstaaten über flexible Wochenarbeitszeitregelungen. Mit der Initiative sollen weitere Betriebe und Beschäftigte zur Beteiligung motiviert werden, um die politische Diskussion zur Reform des Arbeitszeitgesetzes zu begleiten. Statements können über die Landesverbände oder direkt über den Bundesverband eingebracht werden.
