DEHOGA-Verbände stimmen sich zu Branchenthemen ab

Dienstag, 08.09.2026

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DEHOGA Niedersachsen und der DEHOGA Bundesverband haben sich in Berlin zu aktuellen Herausforderungen im Gastgewerbe ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen Arbeitszeit, Minijobs, Mindestlohn und die politischen Rahmenbedingungen für die Branche.
Ein Mann im blauen Sakko und eine Frau im leuchtend blauen Pullover sitzen lächelnd an einem Tisch bei einem Gespräch. Vor ihnen liegen Unterlagen und eine grüne Mappe. Im Hintergrund ist ein modernes Büro mit Bücherregal zu sehen.

Dirk Breuckmann, Präsident des DEHOGA Niedersachsen, und Jana Schimke, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes. Foto: DEHOGA

Beim Treffen von DEHOGA-Niedersachsen-Präsident Dirk Breuckmann und DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke ging es insbesondere um die geplante Reform der Wochenarbeitszeit. Der Verband fordert eine flexible Regelung für alle Betriebe und lehnt eine Beschränkung auf tarifgebundene Unternehmen ab. Die Initiative „Wochenarbeitszeit jetzt“ wird inzwischen von 17 Wirtschafts- und Branchenverbänden unterstützt.

DEHOGA fordert verlässliche Rahmenbedingungen für das Gastgewerbe

Auch die Zukunft der Minijobs war Thema des politischen Austauschs. Der DEHOGA warnt vor zusätzlichen Kosten für ArbeitgeberInnen und verweist auf die hohe Bedeutung geringfügiger Beschäftigung im Gastgewerbe. Nach Angaben des Verbands arbeitet rund die Hälfte der Beschäftigten in der Branche auf Minijobbasis. Daneben berieten sich die GesprächspartnerInnen über die weitere Entwicklung des Mindestlohns und mögliche Auswirkungen auf die Personalkosten. Breuckmann und Schimke tauschten sich zudem über die wirtschaftliche Lage der niedersächsischen Hotellerie und Gastronomie, die bevorstehenden Kommunalwahlen sowie aktuelle Projekte des Bundesverbands aus.

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