Deloitte: Talente ziehen

Dienstag, 06.07.2010

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Stuttgart/München. Talente sind der wichtigste Treiber für die internationale Konkurrenzfähigkeit von Standorten, Ländern und Wirtschaftsregionen. Das ist das Ergebnis des Deloitte Global Manufacturing Competitiveness Indexes 2010, der über 400 Repräsentanten der produzierenden Industrie aus Europa, Asien sowie Amerika befragte. Zwar spielen Faktoren wie Arbeits- und Energiekosten ebenfalls eine zentrale Rolle – auf lange Sicht ist […]

Stuttgart/München. Talente sind der wichtigste Treiber für die internationale Konkurrenzfähigkeit von Standorten, Ländern und Wirtschaftsregionen. Das ist das Ergebnis des Deloitte Global Manufacturing Competitiveness Indexes 2010, der über 400 Repräsentanten der produzierenden Industrie aus Europa, Asien sowie Amerika befragte. Zwar spielen Faktoren wie Arbeits- und Energiekosten ebenfalls eine zentrale Rolle – auf lange Sicht ist aber die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter entscheidend. Im direkten Ländervergleich liegt Deutschland auf dem achten Platz. Industrieländer wie USA, Japan und die westeuropäischen Staaten verlieren an Boden, während sich die aufstrebenden Länder Asiens an der Spitze etablieren. Industrienationen sollten deswegen als Differenzierungsmerkmal vor allem auf Nachhaltigkeit setzen.
„Die Erschließung von Innovationspotenzialen durch qualifizierte Mitarbeiter ist den Befragten am wichtigsten – die Talentfrage wird immer entscheidender. Bildung steht damit politisch an erster Stelle, noch vor dem Steuerwettlauf, allgemeinen Liberalisierungstendenzen und direkten staatlichen Investitionen oder Subventionen“, erklärt Dr. Hans Röhm, Partner und Global Manufacturing Leader von Deloitte.

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