Diversitätsreport II untersucht Inklusion in der Veranstaltungswirtschaft

Donnerstag, 12.03.2026

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Der zweite Teil des Diversitätsreports der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft analysiert erstmals systematisch die Perspektive von Beschäftigten auf Diversität und Inklusion in der Branche.
Das Deckblatt des „Diversitäts-Report II“ (Langfassung) vom Januar 2026. Es handelt sich um eine Studie des R.I.F.E.L. Instituts im Auftrag der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft e.V. Das Design ist schlicht gehalten mit den Logos der Organisationen und einem markanten magentafarbenen Balken im unteren Bereich.

Die Langfassung des Diversitäts-Reports 2025 Studie II liefert eine umfassende Analyse zu Diversität und Inklusion in der Veranstaltungswirtschaft. Bild: R.I.F.E.L.

Die Befragung wurde im Auftrag der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft vom Research Institute for Exhibition and Live-Communication zwischen Oktober und Dezember 2025 durchgeführt. Insgesamt nahmen 122 Personen teil. 55 Prozent der Befragten waren weiblich, das Durchschnittsalter lag bei 39,9 Jahren und rund 9,9 Prozent gaben an, mit einer Behinderung zu leben. Ein zentrales Ergebnis ist die als gering empfundene Transparenz von Diversitäts-, Gleichstellungs- and Inklusionsmaßnahmen. 64,7 Prozent der Teilnehmenden erklärten, entsprechende Angebote würden in ihren Unternehmen nicht aktiv kommuniziert.

Studie zeigt Handlungsbedarf bei Diversity und Inklusion

Die Befragten sehen laut Studie vor allem strukturelle Hürden für eine stärkere Verankerung von Diversität und Inklusion. Als wichtigste Herausforderungen nennen sie die Priorisierung anderer Themen, fehlende interne Expertise sowie begrenzte finanzielle Ressourcen. Widerstand innerhalb der Teams spielt dagegen eine untergeordnete Rolle. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung Unterschiede zwischen der Einschätzung von Beschäftigten und Unternehmensleitungen. Mitarbeitende bewerten Aspekte wie Alter, Geschlecht, Nationalität sowie körperliche und mentale Beeinträchtigungen teilweise höher als das Management.

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