Die Befragung wurde im Auftrag der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft vom Research Institute for Exhibition and Live-Communication zwischen Oktober und Dezember 2025 durchgeführt. Insgesamt nahmen 122 Personen teil. 55 Prozent der Befragten waren weiblich, das Durchschnittsalter lag bei 39,9 Jahren und rund 9,9 Prozent gaben an, mit einer Behinderung zu leben. Ein zentrales Ergebnis ist die als gering empfundene Transparenz von Diversitäts-, Gleichstellungs- and Inklusionsmaßnahmen. 64,7 Prozent der Teilnehmenden erklärten, entsprechende Angebote würden in ihren Unternehmen nicht aktiv kommuniziert.
Studie zeigt Handlungsbedarf bei Diversity und Inklusion
Die Befragten sehen laut Studie vor allem strukturelle Hürden für eine stärkere Verankerung von Diversität und Inklusion. Als wichtigste Herausforderungen nennen sie die Priorisierung anderer Themen, fehlende interne Expertise sowie begrenzte finanzielle Ressourcen. Widerstand innerhalb der Teams spielt dagegen eine untergeordnete Rolle. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung Unterschiede zwischen der Einschätzung von Beschäftigten und Unternehmensleitungen. Mitarbeitende bewerten Aspekte wie Alter, Geschlecht, Nationalität sowie körperliche und mentale Beeinträchtigungen teilweise höher als das Management.
