Exzellentes Dresden

Photo: Robert Lohse.

Auszeichnung. Die Technische Universität Dresden (TUD) bleibt Exzellenzuniversität. Diese Entscheidung hat die Exzellenzkommission getroffen. Ein Expertengremium hat die Auswahl gemeinsam mit den für Wissenschaft zuständigen Ministern auf Bundes- und Länderebene am 19. Juli 2019 verkündet. Für die elf Unis stehen 148 Mio. Euro Fördermittel bereit, verteilt auf sieben Jahre.

Die TUD ist die einzige der Ostdeutschen Bundesländer, die den Titel tragen darf. Der Antrag, am dem 1.000 TUD-Angehörige gearbeitet haben, ist auf der Basis des Zukunftskonzepts „die Synergetische Universität“ von 2012 erarbeitet worden und gibt den Rahmen bis 2028 vor.

„Unser Konzept ist nicht einfach ein ‚Weiter so‘. Es basiert sowohl auf der erfolgreichen Umsetzung des Zukunftskonzeptes aus der vorigen Runde des Exzellenzwettbewerbes, aber auch auf genauen Analysen und Anregungen aus den Reihen der Universität und unserer Zukunftsvision“, unterstreicht Rektor Prof. Müller-Steinhagen. „Wir haben die bisherige Förderung genutzt, nationale und internationale Spitzenwissenschaftler an die TU Dresden zu holen, Strukturen und Prozesse zu optimieren und unsere Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Rahmen von ,DRESDEN-concept‘ zu intensivieren“.

Die Gesamtstrategie soll die TUD dauerhaft in der Spitzengruppe der deutschen Universitäten positionieren:
•    Die weltweit besten Talente sollen sich für die TUD entscheiden und hier ihr volles Potenzial entfalten.
•    Die TUD wird ihr wissenschaftliches Profil weiter schärfen.
•    Die synergetische Zusammenarbeit innerhalb der TUD und im Verbund mit Dresden-Concept soll (auch international) weiter ausgebaut werden.
•    Wirkung und Sichtbarkeit in Wirtschaft und Gesellschaft werden intensiviert.
•    Die als „Dresden-Spirit“ Mischung aus Begeisterungsfähigkeit, Innovationskraft, Veränderungsbereitschaft und Teamgeist am Wissenschaftsstandort soll weiter beflügelt werden.

Standortfördernd wirkt insbesondere der Verbund „Dresden-Concept“, auch dank verschiedener Veranstaltungen. Am 24. Juli etwa schipperten zur Wissenschaftsfahrt 2019 rund 400 Wissenschaftler über die Elbe. Ein wissenschaftliches Speed-Dating hat die Gäste über die Institutsgrenzen hinweg ins Gespräch gebracht, womit neue (Forschungs-)Kontakte geknüpft werden konnten.

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Exzellenz aus Wissenschaft und Kultur
Im DRESDEN-concept haben sich folgende Partner mit ihren in der Region Dresden angesiedelten Instituten zusammengeschlossen:
Technische Universität Dresden // Universitätsklinikum Carl Gustav Carus // Fraunhofer-Gesellschaft – Institut für Werkstoff- und Strahltechnik, Institut für Photonische Mikrosysteme, Institut für Keramische Technologien und Systeme, Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik, Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme, Einrichtung für Organik // Helmholtz-Gemeinschaft – Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf // Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen // DLR - Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung // Leibniz-Gemeinschaft – Institut für Polymerforschung Dresden, Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden, Institut für ökologische Raumentwicklung, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung // Max-Planck-Gesellschaft – Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik, Institut für Physik komplexer Systeme, Institut für Chemische Physik fester Stoffe // Barkhausen Institut // Deutsches Hygiene Museum // Militärhistorisches Museum der Bundeswehr // Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) // Staatliche Kunstsammlungen Dresden // Landesamt für Archäologie Sachsen // Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden // Fraunhofer-Gesellschaft – Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung // Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration - All Silicon System Integration Dresden IZM-ASSID // Hochschule für Bildende Künste Dresden // Technische Sammlungen Dresden