Nach Angaben von Emirates würden für den Betrieb der beiden Verbindungen jährlich mehr als 100 Millionen € in Personal, Betriebskosten, Flughafengebühren, Treibstoff und weitere Aufwendungen investiert. Die geplanten Flüge sollen Berlin und Stuttgart an das globale Streckennetz von Emirates anbinden und Verbindungen zu rund 50 Zielen in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten, Südostasien sowie Australasien mit nur einem Umstieg ermöglichen. Als Einsatzmuster ist die Boeing 777-300ER vorgesehen. Neben zusätzlichen Passagierkapazitäten würde damit auch neue Luftfrachtkapazität für Unternehmen in den jeweiligen Regionen entstehen.
Langstreckenanbindung soll Wirtschaft und Tourismus stärken
Mit den geplanten Verbindungen sollen nach Einschätzung von Emirates zusätzliche Impulse für Wirtschaft, Handel und Tourismus geschaffen werden. Berlin und Stuttgart zählen zu den bedeutenden Wirtschaftsstandorten Deutschlands, verfügen jedoch im Vergleich zu anderen Metropolregionen über ein begrenztes Angebot an Langstreckenverbindungen. Die Fluggesellschaft verweist zudem auf die Bedeutung Dubais als internationales Drehkreuz für Weiterreisen in zahlreiche Märkte, die derzeit nicht direkt von deutschen Fluggesellschaften bedient werden. Darüber hinaus sieht Emirates Potenzial für zusätzlichen Incoming-Tourismus aus den Golfstaaten. Die Fluggesellschaft betont, dass die geplanten Verbindungen das bestehende Luftverkehrsangebot ergänzen und Reisenden sowie Unternehmen zusätzliche internationale Anbindungsmöglichkeiten eröffnen würden.
