EVVC fordert langfristige Sicherung der Kulturfrequenzen

Donnerstag, 18.06.2026

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Der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) spricht sich gegen eine Neuverteilung von UHF-Frequenzen zugunsten des Mobilfunks aus. Anlass ist eine aktuelle Studie der Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone und Telefónica sowie die Diskussionen rund um das TKG-Änderungsgesetz 2026.
Porträt Mann im Anzug

René Tumler, Geschäftsführer des EVVC. Foto: Christof Mattes, EVVC

Der Verband kritisiert die von den Mobilfunkunternehmen beauftragte Untersuchung als einseitig. Nach Einschätzung des EVVC berücksichtigt die Studie die Bedeutung der Frequenzen für die Veranstaltungswirtschaft nicht ausreichend. UHF-Frequenzen werden unter anderem für drahtlose Mikrofone, In-Ear-Systeme und weitere technische Anwendungen bei Business-, Sport- und Kulturveranstaltungen genutzt. Nach Ansicht des Verbandes sind diese Systeme für die Durchführung und Sicherheit von Veranstaltungen unverzichtbar.

UHF-Frequenzen für Veranstaltungen im Fokus

Der EVVC warnt vor den Auswirkungen einer weiteren Verknappung des verfügbaren Frequenzspektrums für den PMSE-Bereich. Der Verband verweist auf die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für Veranstaltungsstätten und Veranstalter. Zudem unterstützt der EVVC die Position der Initiative „SOS – Save Our Spectrum“, die sich für den Erhalt von Frequenzen für Kultur, Medien und Veranstaltungen einsetzt. Der Verband fordert Politik und Regulierungsbehörden auf, die Anforderungen des Veranstaltungssektors bei künftigen Frequenzentscheidungen zu berücksichtigen und die bestehenden Kulturfrequenzen langfristig zu sichern.

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