Forum Veranstaltungswirtschaft fordert Reformen

Mittwoch, 24.09.2025

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VertreterInnen des Forum Veranstaltungswirtschaft haben beim parlamentarischen Frühstück am 16. September 2025 zentrale Forderungen zur Stärkung der Branche präsentiert. Schwerpunkte sind Rechtssicherheit bei der Beauftragung Selbstständiger, eine praxisgerechte Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes sowie Reformen im Jugendarbeitsschutz.
Gruppenfoto von sechs Männern in Anzügen, die bei einer Veranstaltung gemeinsam in einem Konferenzraum posieren. Im Hintergrund ist eine Präsentationsfolie mit Bildern von Events und dem Titel ‚Parlamentarisches Frühstück der Veranstaltungswirtschaft, 16.09.2025‘ zu sehen.

V.l.n.r.: René Tumler (EVVC), Robert Ninnemann (FAMA), Johannes Everke (BDKV), Christian Ordon (LIVEKOMM), Marcus Pohl (ISDV), Björn Sänger (VDVO). Bild: Forum Veranstaltungswirtschaft

Beim parlamentarischen Frühstück des Forum Veranstaltungswirtschaft in Berlin diskutierten VertreterInnen der Mitgliedsverbände mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages die aktuell drängendsten Themen der Branche. Die Veranstaltungswirtschaft, die nach Angaben des Forums rund eine Million Beschäftigte umfasst, sieht sich durch unregelmäßige Arbeitszeiten, Wochenend- und Abenddienste sowie komplexe rechtliche Rahmenbedingungen in ihrer Ausbildungs- und Wettbewerbsfähigkeit eingeschränkt. VertreterInnen aus dem Verbandskreis übergaben den Anwesenden einen Forderungskatalog und erläuterten Praxisbeispiele, die zeigen, dass derzeit geltende Regelungen vor allem Ausbildungs- und Einsatzmöglichkeiten für junge Beschäftigte sowie die rechtliche Planbarkeit von Projekten behindern.

Kernforderungen: Statusfeststellung, Arbeitszeitgesetz, Jugendarbeitsschutz

Der übergebene Forderungskatalog benennt drei zentrale Handlungsfelder: (1) Rechtssicherheit bei der Beauftragung Selbstständiger durch eine Reform des Statusfeststellungsverfahrens, (2) Anpassung des Arbeitszeitgesetzes an die betrieblichen Realitäten der Veranstaltungswirtschaft und (3) Reformen im Jugendarbeitsschutzgesetz, damit Auszubildende praktische Einsätze bei Abend- und Wochenendveranstaltungen sammeln können. Marcus Pohl (1. Vorsitzender ISDV) und René Tumler (Geschäftsführer EVVC) hoben in ihren Statements hervor, dass realistische, rechtskonforme Regelungen nötig seien, um Ausbildung zu sichern, Beschäftigte zu schützen und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsbereichs zu erhalten. Das Forum kündigte an, den politischen Dialog fortzusetzen, um gemeinsam mit Parlamentariern tragfähige, EU-konforme Lösungen zu erarbeiten.

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