Vom 19. bis 21. Mai 2026 ist es wieder soweit: Die IMEX Frankfurt öffnet ihre Tore auf dem Messegelände – und hat einiges Neues im Gepäck. Allen voran das neu konzipierte Place Leaders Forum, das erstmals stattfindet und das bisherige Policy Forum ablöst.
Was passiert, wenn hochrangige EntscheidungsträgerInnen aus der Business-Event-Branche auf VertreterInnen von Destinationen treffen? Im besten Fall entstehen starke Partnerschaften, die Orte voranbringen. Genau darauf zielt das neue Place Leaders Forum ab. Es soll die branchenübergreifende Zusammenarbeit stärken und Destinationen dabei unterstützen, erfolgreich und widerstandsfähig zu werden. „Wir haben das Forum weiterentwickelt, um der heutigen Funktionsweise und Wettbewerbssituation von Destinationen gerecht zu werden“, erklärt Natasha Richards, Director of Impact & Industry Relations bei der IMEX. „Neue Governance-Modelle entstehen, und EntscheidungsträgerInnen brauchen klarere Nachweise, tiefere Einblicke und stärkere sektorübergreifende Partnerschaften.“
Die Herausforderung ist klar: Städte und Länder jonglieren heute mit Wirtschaftsentwicklung, Talentgewinnung, Investitionen, Kultur und Lebensqualität gleichzeitig. Business Events sind dabei längst mehr als nur Wirtschaftsfaktor. Sie bringen positive Effekte für Forschung, Innovation, Gesundheit, Nachhaltigkeit und das Gemeinwohl mit sich. Das Forum bringt deshalb Place Leaders und Event-StrategInnen zusammen – für gemeinsamen Mehrwert. Parallel zum Forum arbeitet die IMEX mit Professor Greg Clark CBE und The Business of Cities an einem White Paper. Der Titel: „The Destination Economy, Place Leadership and the Strategic Role of Business Events“. Destinationen können jetzt noch Fallstudien einreichen, die zeigen, wie Business Events lokale wirtschaftliche, innovations- oder gemeinschaftsbezogene Ziele vorangebracht haben. Die Veröffentlichung des White Papers ist für die Zeit nach dem Forum geplant.
Neuer Talking Point
Auch führt die IMEX einen neuen Talking Point ein: „Design Matters“. Geleitet von der Überzeugung, dass gutes Design gutes Business ist, soll der Talking Point als Katalysator dienen, um Event-Profis und Partner zusammenzubringen, Best Practices zu teilen und das Zugehörigkeitsgefühl in der globalen Event-Community zu vertiefen. Besonders passend: Die Region Frankfurt RheinMain wurde zur World Design Capital 2026 ernannt. IMEX-CEO Carina Bauer sieht darin zahlreiche Möglichkeiten, Partnerschaften in der Stadt auszubauen und die Bedeutung starker Design-Prinzipien als Grundlage erfolgreicher Events und Erlebnisse zu fördern.
„Wenn wir über oberflächliches Networking hinausgehen und Menschen finden, die unsere Werte teilen, zeigt sich die Eventbranche von ihrer besten Seite“, so Bauer. „Wir glauben, dass dieses Gefühl der Zugehörigkeit die Grundlage starker Beziehungen und starken Business ist – zunehmend auch Return on Relationship genannt. Unser neuer Talking Point ist ein Werkzeug, das diese Verbindungen gedeihen lässt, unterstützt durch spannende neue Partnerschaften und Speaker.“
Vier Education Tracks
Design Matters ist mehr als nur ein Schlagwort. Das Thema durchzieht die komplette Messe: von immersiven Aktivierungen über Booth-Aktionen bis hin zum umfangreichen Lernprogramm mit über 200 Sessions. Drei der vier neuen Education Tracks widmen sich dem Design aus verschiedenen Blickwinkeln: „Design Matters“, „Designing for human needs“ und „Regenerative design“. Ergänzt wird das Angebot durch den bereits etablierten Track „Experiential Event Design“. Zusammen bringen die vier Tracks TeilnehmerInnen mit neuen Speakern, KollaborationspartnerInnen und Forschungsansätzen in Kontakt, die gerade die Zukunft der Branche mitgestalten.
Die Registrierung für die IMEX Frankfurt 2026 ist bereits geöffnet: frankfurt.imexevents.com/newfront/page/register
Johanna Palmu
