GCB/TNS Infratest-Studie: US-deutscher Handel fördert Kongresse massiv

Donnerstag, 13.10.2011

Execution time: 0.0003 seconds

Frankfurt. Europa ist wichtigste Auslandsdestination amerikanischer Veranstalter. Die engen Wechselbeziehungen des amerikanischen und europäischen Marktes zeigen sich sehr deutlich in der Tagungs- und Kongress-Branche. Das ist das zentrale Ergebnis einer neuen Marktanalyse, die TNS Infratest im Auftrag des GCB German Convention Bureau e.V. erstellt hat. „Im Rahmen seiner Kompetenzfelderstrategie nutzt das GCB diese enge wirtschaftliche […]

Frankfurt. Europa ist wichtigste Auslandsdestination amerikanischer Veranstalter. Die engen Wechselbeziehungen des amerikanischen und europäischen Marktes zeigen sich sehr deutlich in der Tagungs- und Kongress-Branche. Das ist das zentrale Ergebnis einer neuen Marktanalyse, die TNS Infratest im Auftrag des GCB German Convention Bureau e.V. erstellt hat. „Im Rahmen seiner Kompetenzfelderstrategie nutzt das GCB diese enge wirtschaftliche Verflechtung für den deutschen Veranstaltungsmarkt. Durch die Darstellung der unterschiedlichen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Kompetenzen deutscher Destinationen werben wir gezielt für passende Tagungen und Kongresse“, erklärt Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB German Convention Bureau. Dazu knüpft das GCB Kontakte zu weltweit führenden Unternehmen und den wichtigsten Verbänden und Organisationen der jeweiligen Branchen.
Europa ist mit Abstand die wichtigste Auslandsdestination amerikanischer Veranstaltungsplaner – deutlich vor dem Nachbarland Kanada. Rund 50 Prozent aller ausländischen Veranstaltungen amerikanischer Tagungs- und Eventorganisatoren finden in Europa statt. Das schlägt sich in den Übernachtungen amerikanischer Gäste in Deutschland nieder. Die USA sind der zweitwichtigste Quellmarkt für das deutsche Incoming. 2010 sind die Übernachtungszahlen amerikanischer Gäste um 11,1 Prozent auf 4,8 Millionen angestiegen. Für das erste Halbjahr 2011 errechnete das Statistische Bundesamt eine weitere Zunahme von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) aller Reisen aus den USA nach Deutschland sind beruflich bedingt.
Durch die internationale Vernetzung von Regionen mit vergleichbaren Kompetenzfeldern kann die deutsche Tagungsbranche einen wichtigen Schub erhalten. So sind die Regionen um Stuttgart und München als Headquarter von Automobilherstellern wie BMW, Porsche und Mercedes ideale Standorte für Branchenkongresse der Automobilbranche. Hier bietet sich die Zusammenarbeit mit vergleichbaren Zentren wie Detroit an. Stuttgart war kürzlich Standort der erfolgreichen Enhanced Safety of Vehicles Conference. Vom 12. bis 15. April 2012 wird hier der zukunftsweisende Kongress i-Mobility – Ausstellung und Kongress für intelligente Mobilität durchgeführt. Ein anderes Beispiel sind die Finanzzentren New York und Frankfurt. 300 Banken – darunter 190 Auslandsbanken – haben sich in Frankfurt versammelt. Zudem ist Frankfurt Sitz der Europäischen Zentralbank und der Deutschen Bundesbank. Als weitere Kompetenzfelder für die internationale Positionierung Deutschlands als führende Kongress- und Tagungsdestination bieten sich unter anderem die Branchen Medizin und Gesundheit, Chemie und Pharmazie, Technologie und Innovation sowie Energie und Umwelt an.

www.gcb.de

Execution time: 0.0002 seconds