Gemeinschaftsanstrengung benötigt

Donnerstag, 03.04.2008

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CIM:Der selbsterzeugte Solarstrom soll ab 2015 günstiger sein als konventioneller Strom. Wie soll das gehen?Dr. Aulich: Solarenergie ist weltweit und langfristig die tragende Säule der Energieversorgung. Darin sind sich die Experten einig. Um Solarstrom günstig auf dem Markt anbieten zu können, bedarf es einer Gemeinschaftsanstrengung. Deshalb bewerte ich den Zusammenschluss von 25 Solarfirmen, 12 Forschungseinrichtungen […]

CIM:Der selbsterzeugte Solarstrom soll ab 2015 günstiger sein als konventioneller Strom. Wie soll das gehen?
Dr. Aulich: Solarenergie ist weltweit und langfristig die tragende Säule der Energieversorgung. Darin sind sich die Experten einig. Um Solarstrom günstig auf dem Markt anbieten zu können, bedarf es einer Gemeinschaftsanstrengung. Deshalb bewerte ich den Zusammenschluss von 25 Solarfirmen, 12 Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen als wichtigen Schritt auf dem Weg zum Ausbau der Photovoltaik.

Europas stärkste Solarregion liegt in Mitteldeutschland, im „Solarvalley“? Wie kommt das?
Es stimmt, der Löwenanteil des deutschen Photovoltaik-Umsatzes, der 2006 bei 3,7 Mrd. Euro lag, wurde hier erwirtschaftet. Die Investoren im „Solarvalley“ finden vor Ort die Mitarbeiterressourcen aus der Halbleiter- und Mikroelektronikindustrie in großer Zahl und mit der erforderlichen Kompetenz.

Am 25./26. November 2008 veranstalten Sie den 1. Internationalen Kongress „Bauhaus Solar – Technologie-Design-Umwelt“? Warum?
Wir wollen an die Tradition des Bauhauses in Weimar anknüpfen, indem wir die Funktion der Solarprodukte mit der ästhetischen Qualität im Orts- und Landschaftsbild zu einem Ganzen verschmelzen. Die Zukunftstechnologie Solarstrom soll die neue Epoche der „Kultur der Energie“ einläuten. Wir schließen hier eine Marktlücke. Es ist der erste Kongress, der ausschließlich Fragen nach der optimalen Kombination von Ästhetik und Funktion energieliefernder Anlagen, Fassaden und Dächer beleuchtet. 

Wieso haben Sie Erfurt als Tagungsort ausgewählt?
Thüringen ist ein Solarland. Die Entwicklung und Nutzung dieser regenerativen Energie besitzt bei der Wirtschaftsförderung des Freistaates Priorität und mit dem SolarInput e.V. werden die wichtigsten in Thüringen angesiedelten Solarunternehmen gebündelt. Solare Kompetenz und Produktion haben hier ihre Wurzeln und ganz sicher eine Zukunft – nicht zuletzt auch dank des interdisziplinären Diskurses unseres Kongresspartners, der Bauhaus-Universität Weimar.

Und warum die Messe Erfurt?
Die Messe Erfurt bietet alles, was zur Zukunftsbranche „Solar“ passt: zentrale und verkehrsgünstige Lage, eine multifunktional nutzbare und moderne Gebäudestruktur verbunden mit dem flexiblen, individuellen Service.

Dr. Hubert Aulich ist im Vorstand der PV Crystalox Solar AG.www.pvcrystalox.com

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