HR- und Gehaltsreport 2025 stärkt Datenbasis der Veranstaltungswirtschaft

Donnerstag, 12.02.2026

Execution time: 0.0003 seconds

Die fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft hat die dritte Ausgabe ihres HR- und Gehaltsreports veröffentlicht. Die Studie soll die wirtschaftliche und arbeitsmarktbezogene Sichtbarkeit der Branche erhöhen.
Titelblatt einer Studie mit dem Titel „HR- & GEHALTSREPORT (STUDIE III) 2025“. Oben links befinden sich die Logos von „fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft“ und „R.I.F.E.L.“. Als Autoren sind Prof. Dr. Cornelia Zanger und Dr. Achim Kießig aufgeführt. Der untere Teil ist in leuchtendem Pink gestaltet und zeigt eine Grafik mit Lupe und Personen-Icons.

HR- & GEHALTSREPORT (STUDIE III) 2025. Bild: R.I.F.E.L.

Von Juli bis Dezember 2025 wurde die Untersuchung zum dritten Mal durchgeführt. Wissenschaftlich begleitet wurde die Online-Befragung vom Research Institute for Exhibition and Live-Communication in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Chemnitz. 246 Unternehmen aus acht Segmenten der Veranstaltungswirtschaft beteiligten sich, darunter Messebau, Agenturen, Technikdienstleistungen, Locations, Eventausstattung, Catering sowie IT-Dienstleistungen und Eventabteilungen.

Arbeitsbedingungen und Gehälter im Branchenvergleich

Erfasst wurden 178 definierte Tätigkeits- und Berufsbilder, die als Skill-Positionen systematisch ausgewertet wurden. Dazu zählen unter anderem Geschäftsführung, Projektmanagement, Verwaltungsfunktionen sowie branchenspezifische Rollen wie Art- und Creative-Direktoren oder FachplanerInnen für Veranstaltungstechnik. Die Gehälter haben sich seit 2022 moderat erhöht und liegen in mehreren Positionen über dem allgemeinen Bundesdurchschnitt. ProjektmanagerInnen erzielten 2025 bis zu 4.475 Euro monatlich, während der bundesweite Durchschnitt laut Stepstone bei 4.146 Euro liegt.

Die Studie zeigt zudem einen vergleichsweise jungen Altersdurchschnitt sowie verbreitete Zusatzleistungen wie Mobiltelefone, Weiterbildungen oder Firmenfahrzeuge. Die durchschnittliche Zahl der Krankheitstage liegt unter dem bundesweiten Wert von 22 Tagen im Jahr 2025. Der Verband betont die Bedeutung quantifizierter Daten für politische Entscheidungsprozesse und will den HR- und Gehaltsreport künftig im zweijährigen Turnus fortführen.

Execution time: 0.0003 seconds