Vom 19. bis 21. Mai präsentierten sich auf dem Messegelände der Messe Frankfurt knapp 3.000 ausstellende Unternehmen aus den Bereichen Destinationen, Veranstaltungsstätten, Technologie und Eventdienstleistungen. Während der drei Veranstaltungstage fanden insgesamt 73.000 vorab vereinbarte Geschäftstreffen statt, darunter 63.500 Einzelgespräche. Die IMEX spiegelte damit die anhaltende Nachfrage nach persönlichen Geschäftskontakten und internationalem Austausch wider. AusstellerInnen berichteten über konkrete Geschäftsabschlüsse und neue Veranstaltungsprojekte für die kommenden Jahre. So wurden unter anderem mehrere internationale Kongresse und Unternehmensveranstaltungen mit TeilnehmerInnenzahlen zwischen 1.000 und 6.000 Personen bestätigt.
Wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung von Business Events im Fokus
Neben dem Geschäftsanbahnungsgeschäft rückte die IMEX Frankfurt 2026 auch die wirtschaftliche und langfristige Bedeutung von Business Events in den Mittelpunkt. Im Rahmen des weiterentwickelten Place Leaders Forum diskutierten mehr als 130 VertreterInnen aus über 60 Destinationen, Veranstaltungsstätten und öffentlichen Institutionen über die Rolle von Veranstaltungen für Standortentwicklung, Investitionen und wirtschaftliches Wachstum. Dabei standen die Auswirkungen von Business Events auf die sogenannte Destination Economy sowie deren Beitrag zu langfristigen Entwicklungsstrategien im Fokus. Nach Angaben der VeranstalterInnen unterstreicht die Entwicklung der Messe die Bedeutung persönlicher Begegnungen in einer Branche, deren weltweite Wirtschaftsleistung inzwischen auf 1,8 Billionen US-Dollar geschätzt wird.
