Aktuelle Ergebnisse des IPK International World Travel Monitor bestätigen, dass sich der globale Wachstumstrend fortsetzt und sich die Dynamik auf Vor-Pandemie-Niveau einpendelt. Europa verzeichnete ein Plus von vier Prozent und lag damit im globalen Durchschnitt, während Nordamerika einen leichten Rückgang von einem Prozent verzeichnete. Trotz dieses Rückgangs bleiben die USA das Land mit den meisten Auslandsreisen weltweit, gefolgt von Deutschland und Großbritannien. In Asien stieg das Reiseaufkommen moderat um fünf Prozent. Besonders dynamisch entwickelte sich Südamerika mit einem Wachstum von elf Prozent, vor allem durch eine deutliche Zunahme interkontinentaler Reisen.
Urlaubsreisen dominieren, Geschäftsreisen erreichen wieder Vorkrisenniveau
Rund drei Viertel aller internationalen Reisen entfielen 2025 auf Urlaubsreisen, die um vier Prozent zulegten. Sun-&-Beach-Aufenthalte bleiben das führende Segment, wobei Spanien erneut die meisten internationalen Reisen verzeichnete. Überdurchschnittliche Zuwächse gab es zudem bei Rundreisen und Urlauben im ländlichen Raum, während Eventreisen und Wellnessaufenthalte leicht zurückgingen. Geschäftsreisen wuchsen um sechs Prozent und erreichten erstmals wieder das Niveau von 2019. Besonders stark entwickelten sich MICE-Reisen mit einem Plus von acht Prozent.
Für 2026 deuten die vorliegenden Daten auf eine weiterhin stabile Nachfrage nach internationalen Reisen hin, während Themen wie Overtourism und Nachhaltigkeit die Reiseentscheidungen zunehmend beeinflussen.
