ITB Berlin und A3M veröffentlichen LGBTQ+ Reisestudie

Montag, 28.07.2025

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ITB Berlin hat gemeinsam mit Diversity Tourism und A3M Global Monitoring erstmals eine Umfrage zu den Erfahrungen queerer Reisender durchgeführt und die „LGBTQ+ Risk Map 2025“ vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen Kanada und Spanien als durchweg sichere Destinationen, während Deutschland und die USA gemischte Bewertungen erhalten.
Eingefärbte Weltkarte mit Risikoländern zum Bereisen durch LGBTQ*-Personen

Die „LGBTQ+ Risk Map 2025“ dokumentiert die Entwicklungen weltweit. Bild: A3M

Zwischen Dezember 2024 und April 2025 befragten die ITB Berlin, Diversity Tourism und A3M über Newsletter, Social Media, die ITB-Webseite sowie das Portal Tomontour.de insgesamt 123 Teilnehmende aus 36 Ländern. Ergänzt durch ExpertInnen‑Interviews untersuchte die Studie subjektive Sicherheitswahrnehmungen zu rechtlicher Gleichstellung, Behördenkontakt und öffentlicher Akzeptanz queerer Reisender.

Ergebnisse der Umfrage und Risikokarte 2025

Kanada und Spanien führen die Liste der als sicher empfundenen Länder an, mit 100 % Zustimmung zur respektvollen Behandlung LGBTQ+‑Personen. In den USA variieren die Bewertungen stark nach Region, und nur rund ein Drittel der Befragten fühlt sich landesweit sicher. Deutschland erzielt trotz fortschrittlicher Gesetze lediglich mittlere Werte bei gesellschaftlicher Akzeptanz und Behördenfreundlichkeit. Die von A3M aktualisierte „LGBTQ+ Risk Map 2025“ ergänzt diese Erkenntnisse durch eine weltweite Einstufung von sehr hohem bis niedrigem Risiko und soll jährlich fortgeschrieben werden.

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