ITB MICE Night 2026 bringt Eventbranche und Politik in Berlin zusammen

Dienstag, 10.03.2026

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Bei der ITB MICE Night 2026 trafen sich VertreterInnen der Veranstaltungsbranche zum Austausch mit Politik und Branchenverbänden. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Gespräch mit Gregor Gysi über Bürokratie, Arbeitskosten und politische Entscheidungsprozesse.
Zwei Männer stehen lächelnd auf einer Bühne an einem hohen runden Stehtisch. Der linke Mann hält ein Mikrofon und trägt ein dunkles Sakko, der rechte Mann (Gregor Gysi) trägt Brille und ein blaues Sakko. Im Hintergrund hängt ein Banner in Pink- und Violetttönen mit der Aufschrift „ITB“ und verschiedenen Logos wie „MICE DESK“ und „ITB Berlin“.

Bernd Fritzges (links), Präsident des VDVO, im Gespräch mit Dr. Gregor Gysi MdB. Bild: rütermedia.de | Joschka Meier

Am ersten Abend der ITB Berlin fand die ITB MICE Night in der Kleinen Nachtrevue statt. Das Branchentreffen brachte Führungskräfte aus Hotellerie, Eventmanagement und Verbänden zusammen. Im sogenannten Späti-Talk diskutierte Gregor Gysi mit Bernd Fritzges über wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Dienstleistungsbranchen. Themen waren unter anderem Bürokratie, Arbeitskosten und politische Entscheidungsprozesse in Deutschland.

Diskussion über Bürokratie und Lohnnebenkosten im MICE-Sektor

Im Gespräch ging es auch um die von Gysi seit vielen Jahren vorgeschlagene Wertschöpfungsabgabe. Der Ansatz sieht vor, Sozialabgaben nicht nur auf Löhne, sondern auf die gesamte Wertschöpfung von Unternehmen zu berechnen. Personalintensive Branchen wie Hotellerie und Veranstaltungswirtschaft könnten dadurch entlastet werden. Fritzges verwies auf die wirtschaftlichen Herausforderungen vieler Betriebe der Branche und betonte die Bedeutung schnellerer politischer Entscheidungen beim Bürokratieabbau.

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