Das Event-Tech-Unternehmen Eventmachine hat in mehreren Tests ein KI-Modell als autonomen Nutzer eingesetzt, um Veranstaltungen über öffentlich zugängliche Konfiguratoren zu erstellen. Die KI wählte eigenständig Veranstaltungsräume, Catering, Technik und Rahmenprogramme aus. Auf dieser Basis löste sie anschließend Angebotsanfragen aus, die automatisiert kalkuliert und bereitgestellt wurden. Dabei nutzte sie dieselben Interfaces wie menschliche AnwenderInnen und traf Entscheidungen auf Basis der dargestellten Optionen und Preislogiken.
Relevanz für Eventvertrieb und digitale Prozesse in der Hotellerie
In den Tests zeigte die KI die Fähigkeit, wirtschaftliche und organisatorische Zusammenhänge innerhalb der Konfiguration zu erkennen und in Entscheidungen einzubeziehen. Dazu gehörten unter anderem die Optimierung von Kostenstrukturen, die Auswahl passender Raumgrößen sowie die Planung von Programmpunkten unter Berücksichtigung von Teilnehmerzahlen und Abläufen. Die Entscheidungslogik basierte auf der Analyse der im System verfügbaren Informationen. Die Ergebnisse weisen auf eine wachsende Bedeutung strukturierter, digitaler Vertriebssysteme hin. Für Hotels und Eventlocations ergeben sich Anforderungen an klar definierte Angebote, transparente Preisstrukturen und maschinenlesbare Daten, um sowohl menschliche als auch KI-gestützte Anfragen effizient bedienen zu können.
