ICCA-Spitzenplatz. Deutschland ist als Kongress- und Tagungsstandort zum sechsten Mal in Folge auf Platz 1 in Europa und belegt weltweit Platz 2 des Rankings, das die International Congress & Convention Association (ICCA) aktuell veröffentlicht hat. „Deutschland hat seine Spitzenposition in den letzten sechs Jahren erfolgreich ausgebaut. Das ist nicht nur vor dem Hintergrund der steigenden Konkurrenz bei Meetings und Events sehr bedeutend. Dieses Ergebnis zeigt auch, dass wir selbst in Zeiten knapper Budgets bei Veranstaltungsplanern mit unserem Preis-Leistungs-Verhältnis absolut wettbewerbsfähig sind“, kommentiert Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB German Convention Bureau e.V., das gute Abschneiden. Mit 458 internationalen Verbandskongressen lässt Deutschland als Nummer eins in Europa die Länder Spanien (360 Kongresse), Italien (350 Kongresse), Großbritannien (345 Kongresse) und Frankreich (341 Kongresse) deutlich hinter sich zurück. Im weltweiten Vergleich kann nur die USA (595 Kongresse) diese hohe Zahl toppen. Auch bei der weltweiten Betrachtung der Städte ist Deutschland ganz vorne mit dabei. Berlin konnte sich um einen Platz verbessern und liegt mit 129 internationalen Verbandskongressen auf einem sehr guten vierten Rang – nur knapp hinter Paris (131 Kongresse) auf Platz drei, Barcelona (135 Kongresse) auf zweiter Position und Wien (160 Kongresse) an der Spitze. Als weitere deutsche Städte sind München, Hamburg, Dresden, Köln und Frankfurt unter den besten 100 platziert. Die Verbandskongresse, die von der ICCA untersucht werden, müssen mindestens 50 Teilnehmer haben, regelmäßig stattfinden und zwischen mindestens drei Ländern rotieren.