Leipziger Messe beteiligt sich am Forschungsprojekt KRIDEM

Dienstag, 06.01.2026

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Die Leipziger Messe GmbH ist Projektpartner im Forschungsprojekt KRIDEM zur Kreislaufwirtschaft in der Messewirtschaft. Die Fachmesse OTWorld dient dabei als Reallabor für nachhaltiges Wirtschaften im Messekontext.
Eine Bildcollage bestehend aus drei Teilen: Links präsentiert ein Mann in einem hellen Raum eine Grafik auf einem großen Bildschirm, die Konzepte der Kreislaufwirtschaft wie „Refuse“, „Reduce“ und „Recycle“ zeigt. Rechts oben ist das Logo der „Leipziger Messe“ zu sehen und rechts unten das Logo der „OTWorld“ anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums.

Das Forschungsprojekt KRIDEM – „Kreislaufwirtschaft in der Messewirtschaft“ steht unter der wissenschaftlichen Leitung der Hochschule Osnabrück. Bild: NewsLounge

KRIDEM wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und untersucht, wie Ressourcen in der Messebranche effizienter eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt steht eine ganzheitliche Betrachtung aller relevanten Prozesse rund um Planung, Durchführung und Nachbereitung von Messen.

Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz im Messebetrieb

Im Projekt KRIDEM werden Material, Energie, Wasser und Abfallströme systematisch erfasst und analysiert. Dieser sogenannte Circular Scan umfasst neben dem Messebetrieb auch Logistik, Standbau, Catering und Entsorgung. Ergänzend werden die organisatorischen Strukturen der Leipziger Messe daraufhin untersucht, inwieweit Kreislaufprinzipien bereits in Entscheidungsprozesse und Abläufe integriert sind. Die OTWorld bietet mit ihrem internationalen Charakter und der Vielzahl beteiligter Akteure geeignete Rahmenbedingungen für diese Analyse.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der sogenannte Nexus-Ansatz, der die Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Ressourcenströmen sichtbar macht. Veränderungen in einem Bereich werden im Zusammenhang mit Auswirkungen auf andere Prozesse betrachtet. Ziel ist es, Synergien zu identifizieren und konkrete Handlungsfelder für Reduktion, Wiederverwendung und effizientere Ressourcennutzung abzuleiten. Die Ergebnisse sollen als übertragbares Modell dienen und Impulse für eine nachhaltigere Ausrichtung der Messewirtschaft insgesamt liefern.

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