Politische Unterstützung und klarer Fokus auf Nachwuchsarbeit
Eröffnet wurde das Festival von Michael Biel, Staatssekretär für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin, der die Förderung junger Talente als zentral für die Zukunft der Kreativwirtschaft bezeichnete. BMC-CEO Olaf Kretschmar betonte, dass sich die Branche stärker für junge Menschen öffnen müsse und ihnen mehr Gestaltungsräume geboten werden sollten.
Praxisorientiertes Programm und Begegnung auf Augenhöhe
Im Vergleich zur Premiere 2024 wurde das Programm ausgebaut: Neun Workshops boten praktische Einblicke in Produktion, Songwriting, Labelarbeit, Social Media und Bühnenpräsenz.
Projektleiterin Dr. Nadine Müller unterstrich den partizipativen Ansatz: Ziel sei es, Jugendlichen nicht nur Einblicke, sondern konkrete Werkzeuge und Netzwerke für ihre Weiterentwicklung zu geben.
Zu den Branchenexpert*innen, die ihr Wissen teilten, gehörten u. a. Anja Caspary (RBB), Bruno Dietel (Fritz), Pamela Schobeß (Gretchen), Lara Bette (Columbia) und Martin Eyerer (Riverside Studios). Der Austausch wurde von einer offenen, praxisorientierten Atmosphäre getragen.
Showcase als Abschluss und Ausblick
Am Abend präsentierte das Showcase-Programm Acts wie Sapphire, Kater & Co, LIYO, DEAD HEADZ, Cassiopeia, Rüya und Sector 5, die die Vielfalt der Berliner Newcomer-Szene widerspiegelten. Dass das Format wirkt, zeigen Beispiele wie Headjet und Ellice, die ihren Weg von früheren Youth-Formaten auf größere Bühnen fortsetzen konnten.
