Insgesamt wurden rund 719.920 Gästeankünfte von mainzplus registriert, ein Anstieg von 2,8 % gegenüber 2024 und deutlich über dem Niveau von 2019. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt stabil bei 1,65 Tagen und zeigt eine Verlängerung der Aufenthalte im Vergleich zu den Vorjahren. Besonders stark entwickelten sich die Monate von Mai bis November, geprägt durch Kongresse, Tagungen und Veranstaltungen. Auch der Dezember verzeichnete ein deutliches Plus, unter anderem durch die Adventszeit. Der Großteil der Übernachtungen entfällt mit 77,5 % auf inländische Gäste, während internationale Besucher vor allem aus den USA, der Schweiz, Kanada, den Niederlanden und Großbritannien kommen.
Kongressgeschäft, Marketing und Strategie als Wachstumstreiber
Als zentrale Faktoren gelten die Positionierung von Mainz als Geschäftsreise- und Kongressstandort sowie die Vermarktung als Freizeitreiseziel. Die touristische Entwicklung wird durch die Zusammenarbeit von mainzplus, dem Tourismusfonds Mainz e.V. und regionalen Partnern getragen. Eine Fortschreibung der Tourismusstrategie ist für 2026 geplant, um auf Marktveränderungen zu reagieren und die Entwicklung langfristig zu sichern. Der Tourismus bleibt ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Branchen wie Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und Kultur.
