Autosinfonie. Die Welturaufführung der „autosymphonic“ am Samstagabend in Mannheim unterhielt 17.000 Besucher mit einem Meer aus Lichtern, Bildern und Klängen. Anlass war die Erfindung des Automobils vor 125 Jahren und die Patentanmeldung durch den Mannheimer Carl Benz. Die multimediale Autosinfonie inszenierte die Entstehungsgeschichte. Am Samstagabend verwandelte sich die gesamte Friedrichsplatzanlage in eine Konzertarena mit einer Fläche von 65.000 qm. Auf der Bühne mit einer Höhe von 8,50 m eröffnete die Popband „Söhne Mannheims“ mit einem einstündigen Konzert den Abend.
Das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, das SWR Vokalensemble Stuttgart sowie der Kinderchor der Staatsoper Stuttgart gaben den musikalischen Rahmen vor bei der folgenden“autosymphonic“ des Komponisten Marios Joannou Elia. In das Orchester-Spiel bettete er die Klänge und Geräusche von 80 Autos ein, von Oldtimern bis zum Neuwagen. Die auf zehn Spielflächen verteilten Fahrzeuge bespielten 100 junge Percussionisten, indem sie unter anderem Türen, Heckklappen und Motorhauben im Takt öffneten und schlossen. Eine Multimediainszenierung des gebürtigen Mannheimers Horst Hamann inszenierte die Jugendstilanlage rund um das Mannheimer Wahrzeichen Wasserturm dazu mit Licht- und Laserprojektionen. Die Stadt Mannheim hatte die m:con mannheim:congress GmbH mit der Konzeption, Entwicklung, Planung und Umsetzung der Autosinfonie beauftragt. Die „autosymphonic“ bildete den Höhe- und Schlusspunkt des baden-württembergischen „Automobilsommers 2011“.