Die vom Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos durchgeführte Studie „Messen im Zeitalter von KI: An der Schwelle zwischen Experiment und Integration“ liefert ein differenziertes Bild vom aktuellen Stand und künftigen Potenzial von KI-Anwendungen im Messekontext. Auf Basis von Branchenbefragungen, Trendanalysen und Experteninterviews werden konkrete Einsatzmöglichkeiten, Zukunftsszenarien und Handlungsempfehlungen aufgezeigt.
Zentrale Erkenntnisse der Studie
Die Untersuchung zeigt, dass bereits 70% der befragten Messeveranstalter KI in ihrem Arbeitsalltag nutzen. Eine deutliche Mehrheit von 72% der Branche sieht KI als Chance, während nur 4% sie als Risiko betrachten. Insgesamt wurden 79 konkrete KI-Anwendungsfelder identifiziert und priorisiert. Besonders großes Potenzial wird in den Bereichen personalisierte Besucherführung, intelligente Erfolgsmessung und Marketing-Automatisierung gesehen.
AUMA-Geschäftsführer Jörn Holtmeier betont: „KI kann persönliche Begegnungen nicht ersetzen, sie aber vorbereiten, vertiefen und verlängern. Sie hilft, Inhalte relevanter, Abläufe effizienter und Kontakte gezielter zu gestalten.“
Zukunftsszenarien für KI-gestützte Messen
Die Studie entwirft vier Zukunftsbilder, die sich darin unterscheiden, wie stark KI im Hintergrund oder sichtbar im Zentrum neuer Geschäftsmodelle steht. Abschließend werden Handlungsoptionen in vier Bereichen skizziert. Mit der Studie will der AUMA Orientierung im „Meer der KI-Anwendungen“ geben und die Diskussion über den intelligenten Wandel der Messewirtschaft anregen – für Aussteller, Veranstalter und BesucherInnen gleichermaßen.
