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Airport Club: Digitale Events auch für Nichtmitglieder

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Im Frankfurter Airport Club können künftig auch Fremde digitale Events veranstalten; Foto: Airport Club Frankfurt

Von links: Sebastian Knoll (Mainfilm), Reina Mehnert und Roland Ross (Airport Club); Foto: Airport Club Frankfurt

Eigentlich ist der Airport Club Frankfurt ein geschlossener Businessclub. Doch nun bietet der exklusive Verein auch Nichtmitgliedern die Möglichkeit, ihre rechtskonformen Hauptversammlungen, sonstigen virtuellen Meetings oder Hybrid-Events in den Räumlichkeiten im Airport Center am Frankfurter Flughafen abzuhalten.

Möglich werde dies durch die Kooperation mit dem Clubmitglied Mainfilm, heißt es. Obwohl der Club eigentlich nur Mitgliedern vorbehalten sei, habe man dem Mitglied Mainfilm die Möglichkeit gegeben, auch Dritten hier digitale Events anzubieten, sagt der Geschäftsführer des Airport Clubs, Roland Ross. Damit erhofft man sich nicht zuletzt, auch „neue Interessenten für unseren Club gewinnen zu können”.

Der Club biete seit über 30 Jahren hochkarätige Veranstaltungen an, verfüge über eine große Anzahl an Räumen mit hochwertiger Ausstattung und eigener Gastronomie, freut sich Mainfilm-Geschäftsführer Sebastian Knoll.

Interessenten können den Club zu einem noch nicht benannten Termin besichtigen, entweder live oder auch online. Die Club-Geschäftführer Reina Mehnert und Roland Ross sowie die Mainfilm-Geschäftsführung werden das Angebot detailliert vorstellen. Dazu bittet der Club um formlose Kontaktaufnahme.

Zudem weist der Club auf die aktuellen Sonderregelungen der Bundesregierung hin, welche die Durchführung von Hauptversammlungen während der Corona-Krise vereinfachen sollen. Dazu gehören:

  • Bild- und Tonübertragung der gesamten Hauptversammlung
  • Digitale Stimmrechtsausübung und Bevollmächtigung (oder per Briefwahl)
  • Fragemöglichkeit im Wege der elektronischen Kommunikation (oder durch vorherige Einreichung der Fragen)
  • Einberufungsfrist kann von 30 auf 21 Tage verkürzt werden
  • Hauptversammlungen müssen innerhalb des Geschäftsjahres stattfinden (bisher innerhalb von 8 Monaten)
  • Die größte Hürde, die für die Verlagerung des Aktionärstreffen ins Internet aus dem Weg geräumt wurde, ist laut Airport Club die Einschränkung der Anfechtbarkeit. Das heißt: Für eine Anfechtung der Abstimmung reicht es nicht, wenn die Internetleitung zusammenbricht oder es eine andere technische Störung gibt. Es muss Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen.

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