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„Alles außergewöhnlich“

// CIM-Redaktion, Katrin Schmitt

Holger Syhre ist noch bis 30. September 2019 Leiter der gerade wiedereröffneten Stadthalle Gunzenhausen. Dann wechselt er als Chief Operation Officer zum Kongresshaus Zürich, das ab März 2021 frischsaniert wieder zu buchen ist. CIM spricht mit ihm über den Wechsel.

Photo: Stadthalle Gunzenhausen

Holger Syhre. Photo: Stadthalle Gunzenhausen

CIM: Ihre Karriere hat sie von Frankfurt über München nach Wiesbaden, weiter nach Velbert, bis nach Gunzenhausen geführt – was fasziniert Sie an Kongresszentren?
Holger Syhre: Die Veranstaltungsvielfalt, die Verbindung gesellschaftlicher Highlights mit Kunst, Kultur und Kongress- bzw. Tagungsgeschäft. Der damit abwechslungsreiche Betrieb eines Veranstaltungsbetriebes reizte mich in jeder Region und jeder Größe der unterschiedlichen Häuser.

Was ist das Besondere an der Stadthalle Gunzenhausen?
„Alles außergewöhnlich“ ist der neue Claim der Halle, keine rechten Winkel und alles auf einer Ebene. Durch seine Architektur und die helle LED Außenbeleuchtung strahlt die Fassade in der Nacht wie ein Kristall in der Silhouette der Stadt. Ein sehenswertes Highlight in einer liebenswerten Region.

Wieviel Raum bietet sie und für welche Events empfiehlt sie sich?
Der mehrfach teilbare, große Saal und viele kleinere Tagungsräume bieten Platz für Veranstaltungen bis zu 800 Gästen. Die flexiblen räumlichen Möglichkeiten und die highspeed Datenanbindung bieten allen neuen Veranstaltungsformaten den entsprechenden Rahmen. Kultur und Kongress sind neben Firmenevents ebenso willkommen. Das benachbarte, unmittelbar angeschlossene Hotel ermöglicht so auch Mehrtagesveranstaltungen.

Wie war die Zusammenarbeit innerhalb der Stadt?
Bei einer Inbetriebnahme eines Veranstaltungshauses ist es notwendig, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen und mit gegenseitigem Verständnis und Respekt zusammenarbeiten. Die späteren Nutzer spüren dies und sind dankbar für jede Hilfestellung. In Gunzenhausen hat dies exzellent funktioniert.

Was hat Sie zum Kongresshaus nach Zürich gezogen?
Die Aufgabe und der Reiz, noch einmal eine Sanierung und Inbetriebnahme eines solch geschichtsträchtigen Veranstaltungshauses in einer Weltmetropole mitgestalten zu dürfen. Ich werde in Zürich dann das fünfte Haus auf den Betrieb vorbereiten und (wieder-)eröffnen. Über 35 Jahre Erfahrung im Bau- und Betrieb von Konzert- und Kongresszentren bringe ich gern in die Schweiz mit.

Was ist Ihr Tätigkeitsschwerpunkt im neuen Kongresshaus?
Als COO, Chief Operation Officer werde ich den Betrieb, also die Umsetzung der Veranstaltungen und das Facility Management im Gebäude organisieren. Als Mitglied der Geschäftsleitung verantworte ich damit selbstverständlich auch das Gesamtergebnis.

Was reizt Sie besonders am Umzug in die Schweiz?
Neben der Natur, den Bergen und meiner Leidenschaft für den Schweizer Käse ist es die Innovation, der spezielle Umweltschutz, die Schweizer Präzision und insbesondere der respektvolle Umgang der Menschen miteinander. All das und noch viel mehr ziehen mich ins Alpenland und nach Zürich.

Vielen Dank und alles Gute, Herr Syhre!

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