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Antigen-Schnelltest als Lösung für Veranstaltungen

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Das Kempinski Naturresort Schindelbruch bietet Corona-Schnelltests an; Foto: Ritter von Kempinski

Geschäftsführer Dr. Clemens Ritter; Foto: Ritter von Kempinski

Die Ritter von Kempski Privathotels, zu denen das Naturresort Schindelbruch und das Romantik Hotel Freiwerk im Harz zählen, sehen in PoC-Antigen-Schnelltests einen Lösungsansatz für die Durchführung von Veranstaltungen.

Im Naturresort Schindelbruch etwa können sich Veranstaltungsteilnehmer seit kurzem freiwillig einem PoC (Point of Care)-Antigen-Schnelltest unterziehen. Dieser Test zeige direkt vor Ort mit einer Genauigkeit von 95 Prozent an, ob jemand infektiös auf Corona sei oder nicht, heißt es. Eine externe medizinische Fachkraft führe die Tests direkt nach der Anreise vor Ort durch.

Im Unterschied dazu weise der sonst bekannte PCR-Test nach, ob jemand mit Corona infiziert sei, obwohl er womöglich noch nicht infektiös sei. Für die Auswertung sei zudem ein Labor nötig, dessen Ergebnis meist erst 24 Stunden später komme.

In den Antigen-Tests sieht Clemens Ritter von Kempski, Eigentümer der Ritter von Kempski Privathotels, eine Chance für sicherere Veranstaltungen. „Als Mediziner ist es für mich ein logischer Schritt, diese Eingangstestung für Veranstaltungen einzusetzen.“ Im Falle eines positiven Testergebnisses erfolge eine Stunde später ein Zweittest, um ein falsch-positives Ergebnis auszuschließen.

Das Konzept könne mit lokalen Gesundheitsdienstleistern kurzfristig umgesetzt werden, beanspruche keine limitierten Ressourcen und vor allem keine Investition in Technik oder eine eigene Fachorganisation, so Ritter. Es könne zudem für die Testung von Mitarbeitern eingesetzt werden.

Im Hotel Schindelbruch wurden die Antigen-Tests bereits auf ersten Veranstaltungen eingesetzt – abgestimmt mit dem örtlichen Gesundheitsamt, wie es heißt. Berechnet werden 28 Euro pro Person, die Kosten Test und Fachkraft abdecken. „Die Teilnehmer haben das Angebot dankbar angenommen und uns ein positives Feedback gegeben“, sagt Ritter. Es werde nun ein wichtiger Bestandteil des eigenen Corona-Sicherheitskonzeptes.

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