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Dorint testet Luca-App auf Sylt

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Das Dorint Strandresort auf Sylt beteiligt sich am Pilotprojekt zur Luca-App; Foto: Honestis AG

Die Dorint-Hotels bereiten sich auf die „Rückkehr zum Regelbetrieb“ vor. Dabei setze man unter anderem auf die Luca-App zur Kontaktnachverfolgung, heißt es von der Kölner Hotelgruppe. Bereits seit einigen Wochen teste das Dorint Strandresort & Spa in Westerland auf Sylt die App im Rahmen eines inselweiten Pilotprojektes – mit Erfolg, wie es heißt.

Das Pilotprojekt auf Sylt, Amrum und Föhr, bei dem der Einsatz der App vor Ort getestet wird, läuft seit einigen Wochen, unter anderem auf Initiative der Sylt Marketing. Bereits kurz nach dem Start hatten sich über 200 Betriebe für die Luca-App registriert, etwa aus den Bereichen Einzelhandel, Hotellerie und Gastronomie, Ferienwohnungen, Veranstaltungsflächen oder sonstigen Freizeiteinrichtungen. Kunden und Gäste können ihren Besuch über die App schnell und einfach erfassen und werden bei einem Vorfall informiert, ebenso wie die Gesundheitsämter, die sich an dem App-Projekt beteiligen. So sollen Infektionsketten effektiv unterbrochen werden.

Dorint will die Luca-App in allen Häusern deutschlandweit implementieren. Damit könne man die Arbeit der Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung aktiv unterstützen, sagt Dorint-Geschäftsführer Jörg T. Böckeler. Wenn das Pilot-Projekt auf Sylt funktionier, werde man nicht nur wieder mehr Gäste empfangen, sondern diese auch noch besser schützen können, heißt es von Dorint weiter. Man werde zudem den über 4.700 #HotelHelden nahelegen, die Luca-App im jeweiligen privaten Umfeld zu nutzen.

Die Luca-App verbinde Business-Meetings und private Treffen mit den angeschlossenen, lokalen Gesundheitsämtern, heißt es. Sie vereinfacht die Dokumentation, könne schnell Cluster identifizieren und involvierte Parteien informieren, heißt es. Für Gäste und Betriebe sei die App einfach zu handhaben. Zudem gebe es auch eine analoge Lösung. Sie könne beim Restaurantbesuch, beim Workshop im Hotel oder auch der privaten Geburtstagsfeier eingesetzt werden. Allerdings gibt es bislang offenbar noch Schwachstellen bei der App, wie Medienberichte nahelegen.

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