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Ein Blick hinter die Kulissen der weltgrößten Messe

Foto: Röder Gruppe

Seit 1954 ist aus der Münchner „Frühjahrsschau für Baumaschinen“ die flächenmäßig größte Messe der Welt geworden. Zur heutigen Bauma hat man dieses Jahr vom 8. bis 14. April 600.000 Besucher auf 614.000 Quadratmetern Fläche gezählt – ein Rekordwert. 

Doch während in der öffentlichen Wahrnehmung die Öffnung der Messe stets eine besondere Ausnahmesituation für Stadt München, Messegesellschaft und Aussteller darstelle, sei die Aufbauphase für viele Unternehmen, die hinter den Kulissen arbeiten, die tatsächliche Herausforderung, heißt es vom Hersteller Röder aus Büdingen.
Für zwölf Großmessestände im Außenbereich habe Kevin Menk, Leiter der Sport- und Eventdivision bei Röder, dieses Jahr verantwortlich gezeichnet. Doka, der Weltmarktführer für Schalungstechnik und Gerüste zum Beispiel habe auf ein modulares Raumkonzept gesetzt, das auf einer Gesamtfläche von 4.700 Quadratmetern einen reibungslosen Besucherstrom von mehr als 100.000 Kunden ermöglichen sollte. 

Seit Januar 2019 sei das Montageteam von Röder täglich im Einsatz gewesen, um den Materialfluss von Hessen nach Bayern zu koordinieren, entgegenzunehmen, zu montieren und dem Kunden die Gewissheit zu geben, pünktlich zu Messebeginn mit einem repräsentativen Stand für Aufmerksamkeit zu sorgen.

Der erste Blick auf den in gelb dominierenden Messestand von Doka erinnere nicht an eine Leichtbauhalle, heißt es. So lließen unterschiedlich kombinierte Raumelemente aus der Röder Solution-Serie die Grenze zwischen Halle und repräsentativen kubischen Räumlichkeiten verschwinden. 

Projektleiter Menk verweist dabei auf die ästhetische Anwendung von „Alea 2.0“ - einem frei modellierbaren, bedruckten Fassadenelement, das ohne Unterkonstruktion direkt am Objekt montiert wird.

Hinter den Kulissen habe Röder auch als Koordinator fungiert und in Absprache mit den Architekten und Messebauern bereits ein Jahr vor Messebeginn unter Berücksichtigung der ohnehin sehr gering getakteten Slots für Be- und Entladungen die gesamte Logistik geplant.

„Der schönste Moment für mein Team und mich ist die Schlüsselübergabe.“ „Danach“, wird Röder-Manager Herbert Klose zitiert, „heißt es: sieben Tage durchatmen, bevor der Rückbau bis Mitte Mai abgeschlossen sein muss.“

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