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HMC: Durchwachsene Geschäftsentwicklung

Die Hamburg Messe + Congress GmbH hat ihren Geschäftsbericht für das vergangene Jahr veröffentlicht. Das Ergebnis ist, wenig verwunderlich, nicht viel besser ausgefallen als 2020.

Bei der HMC zeigt man sich für die Zukunft optimistisch; Foto: Hamburg Messe und Congress / Bertram Solcher

Der Jahresbericht 2021 der Hamburg Messe + Congress GmbH (HMC) zeigt eine leichte Verbesserung gegenüber dem Jahr 2020, liegt aber immer noch deutlich unter den Ergebnissen des Vor-Corona-Jahres 2019. Dies ist jedoch nicht verwunderlich und liegt absolut im Trend der anderen Veranstaltungszentren.

29 von 51 Veranstaltungen konnten stattfinden

Bei der HMC konnten dem Bericht zufolge aufgrund der andauernden Corona-Pandemie lediglich 29 von ursprünglich geplanten 51 Veranstaltungen durchgeführt werden. Diese seien zudem oft kleiner ausgefallen als vorab erwartet. Die Errichtung eines Impf- und Kundenzentrums in den Messehallen konnte lediglich einen Teil der Einnahmeausfälle kompensieren.

Die Umsatzerlöse der HMC lagen für das Jahr 2021 bei rund 28 Millionen Euro, im Jahr zuvor waren es rund 20,2 Millionen Euro gewesen. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 konnten 67,9 Millionen Euro erwirtschaftet werden.

Ein Großteil des 2021er Umsatzes stammt aus dem Vertriebsbereich Gastveranstaltungen Messe. Im Bereich Hamburg Messe konnten Corona-bedingt statt der elf geplanten Veranstaltungen nur vier durchgeführt werden: die SMM und INTERNORGA als digitale Events und die PHOTOPIA und die THERAPIE HAMBURG als Präsenzveranstaltung.

Die lange ersehnte Wiedereröffnung des CCH Congress Center Hamburg musste immer wieder verschoben werden – im Herbst 2021 konnte dann mit dem ITS Weltkongress die erste Großveranstaltung im neuen CCH stattfinden. Zahlreiche weitere Veranstaltungen konnten in diesem Jahr bereits stattfinden oder sind geplant.

Optimistischer Ausblick

Trotz der nicht besonders rosig ausgefallenen Bilanz zeigen sich Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Geschäftsführer Uwe Fischer optimistisch.

„Mit dem neuen Kongressgebäude, starken etablierten Messen, frisch entwickelten Eventformaten und zunehmend digitalen Angeboten für moderne, hybride Veranstaltungen, sehen wir uns für kommende Herausforderungen bestens aufgestellt und freuen uns auf das Jahr 2022 und die folgenden. Wir freuen uns nun auf einen eng getakteten Veranstaltungskalender, hochkarätige Kongresse und volle Messehallen rund um verschiedenste Themen, die Menschen bewegen und verbinden“, schreiben die beiden im Vorwort zum Jahresbericht.

Diesen können Sie in einer Zusammenfassung hier lesen.
 

Susanne Layh

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