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Humor hilft heilen

// CIM-Redaktion, jm

Im Rahmen von Marianne Macks ehrenamtlicher Vortragsreihe „Neue Perspektiven“ hat Dr. Eckart von Hirschhausen, Mediziner, Kabarettist und Moderator, im Europa-Park das Publikum begeistert.

Photo: Europa-Park

Eckart von Hirschhausen ist bekennend positiv und die „Positive Psychologie“ ist für ihn Psychohygiene, die wichtig für Leib und Seele ist. Psychohygiene ist die Erhaltung der seelischen Gesundheit und was sich jetzt gar nicht lustig anhört, bringt der promovierte Mediziner auf seine unnachahmliche Art rüber. Denken Sie mal darüber nach, zum Beispiel morgens auf der Bettkante, warum Sie heute aufstehen? Und wenn Ihnen nichts einfällt – einfach liegen bleiben!

Der Moderator und Wissenschaftsjournalist ist Jahrgang 67 – also über 50 und auch das ist sein Thema, doch er nimmt es mit Gelassenheit. Was er mit 20 konnte, kann er noch heute – nur nicht am gleichen Tag. Seine Schmerzen im linken Knie können keine Alterserscheinung sein, denn das Rechte tut nicht weh und es ist genauso alt!

Seelische und körperliche Gesundheit entwickeln sich unterschiedlich und das zweite Leben beginnt, wenn man versteht, dass man nur eins hat. Das Risiko an Alzheimer zu erkranken ist nur halb so groß, dafür das Leben umso erfüllter, wenn man sich auf das Alter freut, anstatt mit ihm zu hadern. Und natürlich gibt es auch Botox, um die Lachfalten im Gesicht zu glätten, doch die vermeintliche Verjüngung bekommt man nicht umsonst. „Sie wirken gleich um 30 IQ-Punkte dümmer und können erst lachen, wenn Sie die Knie anziehen,“ so Eckart von Hirschhausen.

Eckart von Hirschhausen liebt den Kontakt zu seinem Publikum. Gerne geht er durch die Reihen und fragt nach dies und jenem, freut sich über anwesende Ärzte, Pfleger und Sozialarbeiter und bietet sofort eine Schulung an, als die erste Frage kommt. Denn seine Stiftung „Humor hilft heilen“ will gesundes Lachen in die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen bringen und er stellt auch gleich das neue Projekt vor, das von den Spenden dieses Abends finanziert werden soll. Denn Eckart von Hirschhausen erhält kein Honorar und gemeinsam mit Marianne Macks Förderverein „Santa Isabel e.V. - Hilfe für Kinder und Familien“ werden triste Wände und Flure eines Krankenhauses in der Region mit wertvollen, kindgerechten und lustigen Bildern geschmückt. „Schwerstkranke Kinder zum Lachen und traurige Augen zum Leuchten zu bringen, ist unser gemeinsames Ziel“. Marianne Mack und Eckart von Hirschhausen freuen sich auf dieses gemeinsame Projekt.

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