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Kongress für Neurologie findet virtuell statt

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Diesmal nicht live: Der DGN-Kongress, Foto: Screenshot

Der DGN-Kongress, die vermutlich wichtigste Veranstaltung der deutschsprachigen Neurologie, findet diesen Herbst virtuell statt. Man habe ein innovatives virtuelles Format entwickelt, heißt es, mit einem breitgefächerten Webcast-Programm sowie einem „Live-Programm der Spitzenklasse“.

Die viertägige Veranstaltung läuft vom 4. bis 7. November. Man wolle Liveerlebnis und digitale Fortbildung „on demand“ verbinden, heißt es. An allen Kongresstagen ab dem Nachmittag (am Samstag am Vormittag) ein Live-Programm auf drei, am Freitag auf vier Kanälen.

Dabei halten die Referenten live ihre Vorträge, und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, online ihre Fragen zu stellen und interaktiv mitzudiskutieren. Außerdem sind zusätzlich die Vorträge von mehr als 300 Referentinnen und Referenten ab dem ersten Kongresstag im Kongressportal verfügbar, die professionell vorproduziert wurden und die während des Kongresses oder in den 365 Tagen danach verfügbar sind.
 
Für die Eröffnungsveranstaltung, die traditionsgemäß nicht nur strikt neurologische, sondern auch Themen der Zeit diskutiert, hat die DGN Frauenrechtlerin Alice Schwarzer gewonnen. Wie sind der Stand der neurologischen Gender-Forschung und die Rolle der Frauen in der Neurologie? Das sind Kernfragen, die Alice Schwarzer zusammen mit Prof. Christine Klein in einem Talkrunden-Format diskutieren wird.

Ein weiteres Themenhighlight ist der Startschuss der Deutschen Hirnstiftung. Die Professoren Kathrin Reetz und Frank Erbguth informieren im Gespräch über „Vision & Mission“ der neuen Stiftung. Durch die Veranstaltung wird der bekannte Moderator Jörg Thadeusz führen. Für den Kongress gelten bis 4. Oktober Frühbucherpreise.

Ein Video der letztjährigen Veranstaltung in Stuttgart findet sich hier.

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