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Messe München meldet „nachhaltiges Wachstum“

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Die Messe München hat das Jahr 2018 nach eigenen Angaben mit einem Rekordumsatz von 417,9 Millionen Euro abgeschlossen. Das sei der höchste Umsatz, der je in einem Jahr ohne das Zugpferd, die Baumaschinenmesse Bauma, erzielt worden sei. Auch im ersten Halbjahr 2019 habe sich der seit Jahren ungebrochene Wachstumskurs fortgesetzt, heißt es.

Fulminant begonnen habe das Jahr mit der größten Bauma aller Zeiten. Dank der guten Ertragslage könne man nun einige Zukunftsinvestitionen vornehmen. So sollen etwa das Wachstum im Ausland und die Digitalisierungsstrategie vorangetrieben werden.

In den ersten Monaten 2019 habe man Spitzenwerte mit einer ungemindert hohen Auslandsbeteiligung erreicht, heißt es weiter. Die BAU zu Beginn des Jahres verzeichnete auf einer Fläche von erstmals 200.000 Quadratmeter eine Viertelmillion Besucher – davon 85.000 aus dem Ausland. Mit rund 628.000 Besuchern erreichte die Bauma einen neuen Besucherrekord. Die 258.000 ausländischen Besucher kamen aus 200 Ländern der Erde.

Bei der Transport Logistic im Juni zeichne sich ein deutliches Plus bei den Ausstellern ab, so die Messe München. Bis dato sei die Zahl um neun Prozent gewachsen, der internationale Anteil betrage 56 Prozent.

Neue Dimensionen habe die asiatische Nachfrage nach Umwelttechnologien erreicht: Das habe die IE expo China 2019 im April deutlich gemacht. Über 73.000 Fachbesucher informierten sich über Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft.

Auch das ICM – Internationale Congress Center München erzielte 2018 mit 12,5 Millionen Umsatz das beste Ergebnis seiner 20-jährigen Geschichte. Das MOC Veranstaltungscenter München schloss mit 11,3 Millionen Euro Umsatz. Der Bereich Gastveranstaltungen erwirtschaftete laut Messe 49,2 Millionen Euro Umsatz. Und auch die Tochtergesellschaft Meplan erzielte 2018 mit 31,3 Mio. EUR den höchsten Umsatz der Firmengeschichte.

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