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München präsentiert digitale Highlights aus der Corona-Zeit

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DGGG 2020 in der Messe München; Foto: Messe München

Foyer im Erdgeschoss der Messe München; Foto: Messe München

Hygienekonzept; Foto: Messe München

Digitale Sicherheitskonferenz im Bayerischen Hof; Foto: Messe München

Das Jahr 2020 dürfte im Rückblick als die Geburtsstunde wirklich digitaler und hybrider Events gelten. Das Kongressbüro München blickt auf das Pandemie-Jahr zurück und präsentiert einige Highlights.

Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) etwa hat im Oktober 2020 ihren Fachkongress erstmals als Hybrid-Event organisiert. Gemeinsam mit der Messe München wurde der 63. DGGG-Kongress parallel als Präsenz- und Digital-Veranstaltung durchgeführt. Die drei wesentlichen Herausforderungen dabei: Die technischen Voraussetzungen für die digitale Durchführung der Veranstaltung müssen gegeben sein oder geschaffen werden. Für die Live-Veranstaltung vor Ort muss ein geeignetes Hygienekonzept entwickelt werden und auf Teilnehmerseite müssen Motivation und Akzeptanz für das neue Format geschaffen werden.

Das Hygienekonzept beinhaltete unter anderem festgelegte Laufwege, Möglichkeiten zur Handdesinfektion und Abstandsregeln. Um die vorgeschriebene Fläche pro Besucher einhalten zu können, vergrößerten die Veranstalter die ursprünglich geplante Fläche und nutzen zusätzlich zum ICM (Internationales Congress Center München) die Halle B1 und den Haupteingang West der Messe München.

Die Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie (FOBI 2020) fand 2020 voll digital statt. Sie wird alle zwei Jahre von der Münchner Agentur Interplan Congress Meeting & Event Management AG in München organisiert. Interplan erstellte mehrere Budgetszenarien, prüfte eventuelle Stornogebühren, erstellte unterschiedliche Konzepte und sprach mit möglichen Dienstleistern, um schließlich im Juli 2020 die erste digitale Fortbildungswoche stattfinden zu lassen. Mit über 2.500 TeilnehmerInnen, insgesamt 467 Vorträgen, 105 Sitzungen mit bis zu 14 Strängen parallel, elf Plenarsitzungen, 44 Kursen und Workshops sowie 43 Industriesitzungen wurde die Veranstaltung die bislang größten überhaupt. Der Kongress wurde live aus dem Studio im Klinikum München übertragen.

Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), das internationale Forum für Außen- und Sicherheitspolitik im Februar wurde aufgrund der Corona-Pandemie erstmals auf einen späteren Zeitpunkt 2021 verschoben. Daher hat die MSC beschlossen, eine weltweit sichtbare Plattform, die MSC Special Edition, zum gelernten Start-Datum der MSC digital zu veranstalten. Sie wurde auf dem Bayerischen Hof heraus übertragen. Weitere Infos dazu hier.

Die Munich Creative Business Week (MCBW) im März 2021 präsentierte sich indes digital, hybrid und analog. Für die Design-ExpertInnen und Design-LiebhaberInnen gab es einen Mix von rund 100 digitalen, hybriden und analogen Veranstaltungen. Damit setzt die MCBW neue, vielfältige Impulse: „Auch wir haben im Zuge der Pandemie einen Transformationsprozess durchlaufen und uns nicht zuletzt anlässlich unseres zehnjährigen Bestehens intensiv mit einer Neuaufstellung auseinandergesetzt“, sagt Lisa Braun, Leiterin der MCBW. Mit neuen Formaten wie virtuellen Ausstellungen, Live-Streamings oder Designwalks wolle man neue Wege gehen. Weitere Infos hier.

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