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Österreich setzt in Dubai auf Nachhaltigkeit

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Österreich-Pavillon auf der Expo in Dubai; Foto: Sarah Katharina Photography

Austria@Expo Dubai: The Austrian Pavilion / Ars Electronica Solutions, photo credit: Sarah Katharina Photography

Unter dem Motto „Austria makes Sense“ ist Österreich mit einem eigenen Pavillon auf der Expo 2020 in Dubai vertreten. Dabei wolle man kein „Höher-Schneller-Weiter“ propagieren, sondern Tradition und Moderne auf eine Weise miteinander verknüpfen, die zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft beitrage, heißt es.  
Die Partner Querkraft, Ars Electronica Solutions, Bleed und Büro Wien wollen in Dubai zum Ausdruck bringen, dass Nachhaltigkeit kein technologisches Problem ist, das Ingenieur*innen für uns lösen werden, sondern nur durch einen gesellschaftlichen Wandel erreicht werden kann, der Empathie für unsere Umwelt voraussetzt.
Der vom österreichischen Architektenteam Querkraft gestaltete Pavillon setzt sich aus mehreren ineinander verschnittenen Lehmkegeln zusammen. Jeder dieser Kegel ist auf einer anderen Höhe abgeschnitten, wodurch unterschiedlich große Licht- und Lüftungsöffnungen entstehen. Ergebnis ist ein von natürlichem Licht durchfluteter Innenraum, der sich mittels Kamineffekt selbst kühlt. Der Pavillon solle bewusst einen Ort der Ruhe bieten, der alle Sinne anspreche, heißt es.
Im von Ars Electronica Solutions gestalteten Inneren fallen zwei Dinge auf: Es gibt keinen einzigen Screen und keinen einzigen Text. Mit mehreren interaktiven, künstlerischen Projekten will der schrift- aber nicht sprachlose Erlebnisraum alle Sinne der Besucher ansprechen, dabei aber nie die Technologie, sondern stets den Menschen und seine Zukunft ins Zentrum rücken.
„Wir kreieren ein multidimensionales Bild, das nicht argumentativ überzeugen will, sondern emotional involviert und setzen dabei gezielt auf medientechnische Innovationen aus Österreich“, sagt Michael Mondria, Managing Director von Ars Electronica Solutions.
Für Michaela Fragner, Projektleiterin bei Ars Electronica Solutions, ist sicher, dass die Österreich-Repräsentanz bei der Expo für Aufsehen sorgen wird. Neben dem architektonischen und künstlerisch-didaktischen Konzept sieht sie im Mitwirken sehr vieler österreichischer Firmen ein Qualitätsmerkmal des Pavillons. Insgesamt 53 österreichische Unternehmen präsentieren ihre Prototypen und Visionen rund um Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Energiewende, Kreislaufwirtschaft oder Mobilität im ‚iLab‘ des Österreich Pavillons.
Finanziert und in Auftrag gegeben wurde der Österreich-Pavillon vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort sowie der Wirtschaftskammer Österreich.

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