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Re:publica Campus testet neue Eventformate

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Foto: Screenshot

Nachdem Europas größte Digital- und Gesellschaftskonferenz Re:publica Berlin am 7. Mai 2020 erstmals als eintägige Online-Konferenz stattfand, testet die Republica GmbH nun weitere Eventformate - digital, hybrid und analog. Sie werden im Rahmen des Re:publica Campus vom 6. September bis 4. Oktober 2020 umgesetzt.

In dieser Zeit sollen sich vier Themenwochen jeweils unter einem Schwerpunktthema den aktuellen Debatten unserer Zeit widmen. Werktäglich von 17 bis 20 Uhr gibt es auf der Online-Plattform campus.re-publica.com sowie auf Youtube ein kostenfreies digitales Programm mit live-gestreamten Kurzvorträgen, Panel-Diskussionen, Interviews und Tutorials. In digitalen Diskussionsräumen, so genannten „Deep Dives“, finden Q&As mit den beteiligten Sprechern statt.

Jede Themenwoche wird mit einem Werkstatt-Tag enden, an dem das digitale Programm um ein analoges Format ergänzt wird. In dieser coronakonformen, hybriden Veranstaltung sollen Diskussionen zusammengeführt und Synergien zwischen Teilnehmern und Akteuren hergestellt werden.

Die Aufzeichnungen, Livestreams und analogen Formate finden in einer denkmalgeschützten Fabrikhalle in Berlin-Neukölln statt. Hier wird auch eine interaktive Ausstellung installiert. Sie ist  im gesamten Zeitraum sonntags bis donnerstags von 16-20 Uhr zugänglich – nach vorheriger Online-Registrierung.

Die Ausstellung steht unter dem Motto „Netz Werke – Eine Ausstellung zum Leben im Netz“ und ist Teil des von der Republica GmbH umgesetzten Projektes Netzfest. „Netz Werke“ soll die bunte Vielfalt einer vom Leben im Netz beeinflussten und inspirierten Kultur zeigen.

„Auch die Re:publica muss sich im Jahr 2020 neu erfinden“, sagt Andreas Gebhard, Re:publica-Mitgründer und Geschäftsführer. Durch die Absage der #rp20 sei nicht nur ein großer wirtschaftlicher Schaden entstanden, sondern man habe auch schmerzlich gemerkt, wie wichtig die Re:publica als Ort der digitalen Gesellschaft sei.

„Viele Partner haben uns mitgeteilt, dass sie gerne noch in diesem Jahr mit uns zusammen an neuen Formaten arbeiten möchten“, so Gebhard. Daher biete man mit dem #rpCampus noch eine weitere Plattform.

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