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Ritter von Kempski Privathotels: Modellprojekt in Sachsen-Anhalt

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Das Naturresort Schindelbruch; Foto: Ritter von Kempinski Privathotels

Clemens Ritter von Kempinski

Die Ritter von Kempski Privathotels, zu denen das Hotel FreiWerk und das Naturresort Schindelbruch im Harz zählen, haben einen Modellversuch für sicheres touristisches Reisen genehmigt bekommen. Das Projekt, das Staatskanzlei und Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt dem Landkreis Mansfeld-Südharz genehmigt haben, solle nachweisen, dass sicheres Reisen umsetzbar sei, heißt es.

Das Romantik Hotel FreiWerk und das Naturresort Schindelbruch sollen am 16. April für zunächst vier Wochen öffnen und touristische Übernachtungen anbieten dürfen. Voraussetzung seien umfangreiche Schutzmaßnahmen, ein strenges Test-Prozedere sowie eine IT-gestützte Kontaktverfolgung in einem räumlich abgrenzbaren Bereich, heißt es. Dies gilt zumindest bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200.

Mit dem Projekt soll ausgelotet werden, mit welchen Maßnahmen künftig pauschale Lockdowns und Beherbergungsverbote reduziert werden können. „Unser Ansatz ist keine Lockerung in der Fläche, sondern eine differenzierte und kontrollierte Bewirtschaftungsalternative für den Existenzerhalt von Betrieben“, sagt Clemens Ritter von Kempski, Eigentümer und Geschäftsführer der Ritter von Kempski Privathotels. „Wir brauchen dringend Konzepte zum Leben mit dem Virus“, so der Hotelier weiter. Denn niemand wisse derzeit, welchen Weg Mutanten gingen oder wie lange welche Immunität halte. Die Branche indes könne nicht länger komplett geschlossen bleiben.

Möglich wurde das Modellprojekt, nachdem Bund und Länder sich beschlossen hatten, dass einzelne Bereiche in ausgewählten Regionen als Modellversuch öffnen dürfen. Unterdessen hatten die Ritter von Kempski Privathotels bereits im vergangenen Herbst eine Schelltest-Strategie für Veranstaltungen eingeführt. Mittlerweile seien die Tests für alle Gäste und Mitarbeiter verpflichtend, heißt es.

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