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Virtueller DGN-Kongress ein Erfolg

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Die Kongresswebsite bietet alle Inhalte zum Nacherleben; Foto: Screenshot

Das Neuro-Orchester spielte in der Johanneskirche; Foto: Screenshot

Vom 4. bis 7. November hat die Deutsche Gesellschaft für Neurologie ihren jährlichen DGN-Kongress erstmals komplett virtuell abgehalten. Die 93. Auflage des traditionsreichen Events war laut Veranstalter ein voller Erfolg: Insgesamt 7.800 Teilnehmer wurden an den vier Tagen gezählt. Es gab 300 Vorträge und alles in allem gut 54.000 Streaming-Stunden.

Das gesamte Live-Programm des Kongresses sowie die Vorträge stehen nun als Webcasts zur Verfügung und können von allen Teilnehmern bis November 2021 genutzt werden. Hinzukommen sollen im Dezember noch 25 CME-Learning-Kurse. Und wer den Kongress verpasst hat, kann ihn nacherleben, denn die Anmeldung ist weiterhin geöffnet.

Von der Berliner Volksbühne wurde der Science Slam an die Community im Internet übertragen. In knapp zwei Stunden ging es dort sehr unterhaltsam etwa darum, was Joghurt mit Schizophrenie zu tun hat, wo im Gehirn Humor entsteht – und was das über humorlose Menschen sagt, ob Aluhüte das Gehirn schädigen oder wie kann man mit dem Reflexhammer politische Signale setzen kann. Den Science Slam gibt es als Video auf Youtube.

Auch das Benefizkonzert des Deutschen NeuroOrchesters wurde online übertragen, aus der evangelischen Johanneskirche in Berlin Schlachtensee. Gespielt wurde Peter I. Tschaikowskis Serenade für Streichorchester C Dur op 48. Es lässt sich ebenfalls auf der Kongresswebsite nacherleben.

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